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Wasserpreise bleiben für viele Niedersachsen stabil

Hannover  

Wasserpreise bleiben für viele Niedersachsen stabil

19.01.2019, 09:30 Uhr | dpa

Die Wasserpreise in Niedersachsen bleiben in diesem Jahr für viele Kunden stabil. Wie eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur bei mehreren Versorgern in größeren Städten ergab, sind oft keine Steigerungen abzusehen. "Wir planen keine Erhöhung der Wasserpreise", sagte etwa ein Sprecher des Anbieters "enercity", der im Raum Hannover nach eigenen Angaben rund 700 000 Menschen versorgt.

Auch die Wassertarife der Stadtwerke Osnabrück mit aktuell rund 32 500 Hausanschlüssen am Netz sind einem Unternehmenssprecher zufolge seit Jahren stabil. Die letzten Anpassungen hätten 2006 und 2010 stattgefunden. Das Braunschweiger Unternehmen "BS Energy" hatte im Dezember eine Erhöhung um 22 Cent pro Kubikmeter angekündigt und diese mit einem gestiegenen Investitionsbedarf beim Vorlieferanten begründet. Zuvor waren demnach auch dort die Preise über sechs Jahre lang stabil geblieben.

Dieses Bild deckt sich mit den Erwartungen des Wirtschaftsministeriums in Hannover. Eine Sprecherin verwies darauf, dass die Landeskartellbehörde in diesem Frühjahr einen Wasserpreisvergleich durchführen werde. Erst nach dieser Untersuchung könne das Ministerium genauere Angaben zu der Preisentwicklung machen. "Aktuell gehen wir allerdings von normalen Preissteigungen aus, da der Wasserpreis im Allgemeinen relativ stabil ist und keinen größeren Schwankungen unterliegt", sagte die Sprecherin.

Überprüfungen der Kartellbehörde sollten dem Ministerium zufolge regelmäßig stattfinden. Zuletzt hatte es eine solche Prüfung im September 2010 gegeben. "Im Rahmen dieser Untersuchung haben sich die Wasserversorgungsunternehmen, die missbräuchlich überhöhte Wasserpreise von ihren Kunden erhoben haben, zu erheblichen Preissenkungen verpflichtet", erklärte die Sprecherin.

Viele Versorger betonten, dass die extrem hohen Abgabemengen im Dürresommer 2018 keine Auswirkungen auf die aktuelle Preisentwicklung hätten. So hatten etwa die Harzwasserwerke, einer der größten Versorger Deutschlands, kürzlich ein Rekordjahr bei der Trinkwasserabgabe mit mehr als 100 Millionen Kubikmeter vermeldet. Auch der Oldenburgisch-Ostfriesische Wasserverband (OOWV) und die Stadtwerke Osnabrück vermeldeten 2018 Rekordmengen. Für die Kalkulation der Wassertarife seien aber eher Faktoren wie Personal, Betriebskosten für unterschiedlich lange Leitungsnetze und anstehende Investitionen relevant.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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