Sie sind hier: Home > Regionales >

Keller beobachtet Land-Übernahme durch Investoren mit Sorge

Berlin  

Keller beobachtet Land-Übernahme durch Investoren mit Sorge

19.01.2019, 15:08 Uhr | dpa

Keller beobachtet Land-Übernahme durch Investoren mit Sorge. Bodo Ramelow, Stefan Didt und Birgit Keller

Bodo Ramelow, Stefan Didt und Birgit Keller auf der Grünen Woche in Berlin. Foto: Paul Zinken (Quelle: dpa)

Thüringens Agrarministerin Birgit Keller (Linke) will Spekulationen von Investoren mit Agrarland in Thüringen verhindern. "Wir sehen, dass in anderen Bundesländern ganze Unternehmen aufgekauft werden - mit dem dazugehörigem Land", sagte Keller am Rande der internationalen Messe Grüne Woche am Samstag in Berlin. Diese Entwicklung beobachte man in Thüringen sehr genau und mit Sorge. "Wir wollen verhindern, dass Großinvestoren über diesen Weg Boden zu Spekulationszwecken nutzen", betonte die Linke-Politikerin.

Durch das Grundstücksverkehrsgesetz kann zwar verhindert werden, dass Agrarflächen an Nichtlandwirte verkauft werden, wenn es auch einen Bauern als Interessenten dafür gibt. Über den Kauf von ganzen Betrieben mit ihren dazugehörigen Flächen können Investoren aber trotzdem an Land kommen.

Keller sagte, es könne nicht sein, dass sich am Ende Ackerbauern Land nicht mehr leisten könnten. In Thüringen ist der Preis für Agrarland in den vergangenen Jahren kontinuierlich gestiegen - von durchschnittlich 6870 Euro pro Hektar im Jahr 2012 auf im Schnitt 10 552 Euro pro Hektar im Jahr 2017.

Auf der Grünen Woche besuchte Keller am Samstag zusammen mit Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke) die 37 Stände der Thüringer Aussteller bei einem Rundgang.

Thüringens Landtagspräsidentin Birgit Diezel (CDU) erklärte am Samstag, die heimische Ernährungswirtschaft leiste "einen erheblichen Beitrag zur Wertschöpfung im Freistaat." Die Ernährungsbranche gilt als einer der umsatzstärksten Wirtschaftszweige Thüringens. Diezel hatte den Gemeinschaftsstand des Freistaats in Berlin am Freitag besucht. Der Berliner Auftritt Thüringens sei auch deshalb wichtig, weil die Grüne Woche ein Publikumsmagnet sei, erklärte Diezel.

Auf der Messe präsentieren 45 Aussteller aus Thüringen ihre Produkte. Der Freistaat ist mit einem 2000 Quadratmeter großen Gemeinschaftsstand in Berlin vertreten. Rund 940 000 Euro wurden für die Präsentation des Freistaats im Haushalt eingestellt, wie das Agrarministerium zuvor bekannt gegeben hatte. Die internationale "Grüne Woche" läuft noch bis zum 27. Januar.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail


shopping-portal
Das Unternehmen
  • Ströer Digital Publishing GmbH
  • Unternehmen
  • Jobs & Karriere
  • Presse
Weiteres
Netzwerk & Partner
  • Stayfriends
  • Erotik
  • Routenplaner
  • Horoskope
  • billiger.de
  • t-online.de Browser
  • Das Örtliche
  • DasTelefonbuch
  • Erotic Lounge
  • giga.de
  • desired.de
  • kino.de
  • Statista
Telekom Tarife
  • DSL
  • Telefonieren
  • Magenta TV
  • Mobilfunk-Tarife
  • Datentarife
  • Prepaid-Tarife
  • Magenta EINS
Telekom Produkte
  • Kundencenter
  • Magenta SmartHome
  • Magenta Sport
  • Freemail
  • Telekom Mail
  • Sicherheitspaket
  • Vertragsverlängerung Festnetz
  • Vertragsverlängerung Mobilfunk
  • Hilfe