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"Adenauer-Haus": Mehrere Bieter noch im Rennen um Bauruine

Solingen  

"Adenauer-Haus": Mehrere Bieter noch im Rennen um Bauruine

20.01.2019, 09:27 Uhr | dpa

"Adenauer-Haus": Mehrere Bieter noch im Rennen um Bauruine. Die Bauruine

Das "Adenauer-Haus" ist zu sehen. Foto: Harald Tittel/Archiv (Quelle: dpa)

Bei der Versteigerung der Ruine des sogenannten Adenauer-Hauses in der Eifel sind noch sechs Bieter im Rennen. "Das Höchstgebot liegt weiterhin bei 35 000 Euro", sagte die Besitzerin des Grundstücks nahe Duppach (Kreis Vulkaneifel), L. Ilse Thurner, der Deutschen Presse-Agentur. Die private Auktion endet an (diesem) Dienstag um 17.59 Uhr. Thurner rechnete damit, dass vorher noch mal geboten werde. "Es wird spannend", sagte die Unternehmens- und Personalberaterin im nordrhein-westfälischen Solingen.

Thurner hatte das "Adenauer-Haus" mit 2000 Quadratmeter großem Grundstück 2018 geerbt. Es handelt sich um die Ruine eines Anwesens, das dem früheren Bundeskanzler Konrad Adenauer mal als Wochenendhaus im Wald dienen sollte. Der Bau war 1955 vom Industriellen Friedrich Spennrath beantragt worden: Das dreigeschossige Flachdachhaus im Bauhausstil sollte Adenauer zu privaten Zwecken zur Verfügung gestellt werden. Das Gebäude wurde nie ganz fertig gebaut - und Adenauer wollte das Objekt nicht haben.

Thurner will das Grundstück nun "in gute Hände geben". Seit Beginn der Auktion im Dezember seien rund 50 Gebote eingegangen. Viele seien mit dem steigenden Preis aber wieder ausgestiegen. Die verbliebenen Bieter seien allesamt Unternehmer aus dem Raum Köln und Düsseldorf. Der Höchstbietende bekomme den Zuschlag, sagte Thurner.

Nach Angaben der Kreisverwaltung Vulkaneifel in Daun ist eine pauschale Aussage, was baurechtlich auf dem Grundstück gehe, nicht möglich. Dazu müsse eine formale Bauvoranfrage gestellt werden.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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