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Solarkonzern SMA erfüllt Prognose trotz Probleme in China

Niestetal  

Solarkonzern SMA erfüllt Prognose trotz Probleme in China

24.01.2019, 11:05 Uhr | dpa

Solarkonzern SMA erfüllt Prognose trotz Probleme in China. Das Logo des SMA Solar Konzerns hängt an einem Gebäude

Der Solarkonzern SMA hat trotz schwieriger Marktlage und schwacher Geschäfte in China seine Prognose für 2018 erreicht. Foto: Uwe Zucchi/Archiv (Quelle: dpa)

Der Solarkonzern SMA hat trotz schwieriger Marktlage und schwacher Geschäfte in China seine Prognose für 2018 erreicht. Der Umsatz sank auf 761 Millionen Euro nach 891 Millionen Euro im Vorjahr, wie das Unternehmen nach vorläufigen Zahlen am Donnerstag im nordhessischen Niestetal mitteilte. Damit liege man am unteren Ende der Prognose. Aufgrund von Rückstellungen für einen angekündigten Stellenabbau beträgt der Verlust vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) 67 Millionen Euro.

Zu den wesentlichen Maßnahmen der geplanten Restrukturierung gehöre die Aufgabe der Standorte in China und der Verkauf der chinesischen Gesellschaften an das dortige Management. Außerdem will SMA weltweit 425 Vollzeitstellen abbauen, davon mehr als 100 in Nordhessen.

SMA hat mit einem Markteinbruch in China zu kämpfen. "Aufgrund des abrupten Rückgangs des Photovoltaikmarkts in China sind die chinesischen Hersteller verstärkt in die internationalen Märkte vorgestoßen und haben einen massiven Preisdruck verursacht", erklärte SMA-Chef Jürgen Reinert laut Mitteilung. In Erwartung sinkender Preise hätten Investoren den Bau von Kraftwerken aufgeschoben. Hinzu kamen Lieferengpässe bei Batterieherstellern. Auf dem Kapitalmarkttag am Freitag will der Vorstand weitere Details bekanntgeben.

Nach der geplanten Restrukturierung peilt der Hersteller von Photovoltaikkomponenten für 2019 ein Umsatzwachstum auf 800 bis 880 Millionen Euro an. Vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen soll der Gewinn zwischen 20 und 50 Millionen Euro betragen. Über den endgültigen Abschluss für 2018 will der Konzern am 28. März informieren.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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