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Zehntausende wollen Konzerte von R. Kelly verhindern

Hamburg  

Zehntausende wollen Konzerte von R. Kelly verhindern

25.01.2019, 05:16 Uhr | dpa

Zehntausende wollen Konzerte von R. Kelly verhindern. R. Kelly

Sänger Kelly tritt bei den BET Awards auf. Foto: Frank Micelotta/Archiv (Quelle: dpa)

Zehntausende Menschen haben in den vergangenen Tagen eine Online-Petition gegen zwei Deutschland-Konzerte des Musikers R. Kelly unterschrieben. Bis zum Freitagnachmittag hatten bereits fast 30 000 Menschen ihren Namen unter die Online-Petition gesetzt, um die Konzerte in Ludwigsburg bei Stuttgart (12. April) und in Hamburg (14. April) zu verhindern. Mehrere deutsche Medien hatten zuvor über die Petition berichtet.

Am Freitag wurde bekannt, dass das Konzert in Ludwigsburg durch den Veranstalter abgesagt wurde. "Er hat das Konzert aus Kapazitätsgründen verschoben", sagte ein Sprecher der Stadt Ludwigsburg der Deutschen Presse-Agentur. Das Konzert soll am gleichen Tag aber stattdessen in Sindelfingen (Baden-Württemberg) stattfinden.

Gegen den R&B-Künstler ("I Believe I Can Fly") waren Anfang Januar in einer amerikanischen TV-Dokumentation Vorwürfe wegen sexuellen Missbrauchs von Minderjährigen erhoben worden. Die Vorwürfe reichen bis in die 90er Jahre zurück. Kelly hat die Vorwürfe mehrfach abgestritten. Unter dem Titel "#RKELLYSTUMMSCHALTEN - Sexualverbrechern keine Bühne geben" will die Petition erreichen, dass die beiden Deutschland-Konzerte des Musikers abgesagt werden.

In Hamburg hat das Bezirksamt Hamburg-Nord einen Vertrag mit dem Veranstalter für das Konzert in der Sporthalle abgeschlossen. Damit sei die Behörde vertraglich gebunden, sagte ein Sprecher dazu. Sie sehe derzeit auch keine rechtliche Handhabe, den Vertrag einseitig zu kündigen. "Es obliegt dem deutschen Veranstalter die Wertung, ob es opportun erscheint, das Konzert wie geplant am 14. April stattfinden zu lassen", hieß es weiter. In die Hamburger Sporthalle passen dem Bezirksamt zufolge bis zu 7000 Besucher. Der Veranstalter der beiden Konzerte war bis Freitagnachmittag nicht zu erreichen.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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