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Ludwigshafen: Viele Fragen bei Sanierung der Hochstraßen

Ludwigshafen am Rhein  

Ludwigshafen: Viele Fragen bei Sanierung der Hochstraßen

29.01.2019, 14:27 Uhr | dpa

Ludwigshafen: Viele Fragen bei Sanierung der Hochstraßen. Hochstraße Nord

Rote Netze sind unter der Brückenkonstruktion der Hochstraße Nord angebracht. Foto: Uwe Anspach/Archiv (Quelle: dpa)

Mit unverhüllter Skepsis hat die Industrie- und Handelskammer (IHK) Pfalz auf den Sinneswandel in Ludwigshafen bei einem zentralen Verkehrsprojekt der Rhein-Neckar-Region reagiert. "Die IHK Pfalz ist von der Neuentwicklung überrascht. Bisher hieß es, die Hochstraße Süd müsse sofort saniert werden und ein Galeriebauwerk sei alternativlos", sagte Vize-Hauptgeschäftsführer Jürgen Vogel am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur. "Das Prinzip Hoffnung hilft nicht weiter. Die Wirtschaft braucht verlässliche und leistungsfähige Lösungen für Mitarbeiter, Kunden und den Güterverkehr", betonte er.

Die sanierungsbedürftigen Hochstraßen Nord und Süd in Ludwigshafen gelten mit täglich mehr als 100 000 Fahrzeugen als wichtige Verkehrsachse vor allem für Pendler und Unternehmen. Zuletzt wurden aber bei Politikern und Bauplanern in der zweitgrößten Stadt in Rheinland-Pfalz Zweifel an den bisherigen Plänen zur Modernisierung der Hochstraße Süd laut. Insbesondere eine umstrittene Stützbrücke mit Mauer (Galeriebauwerk) soll aus Zeit- und Kostengründen nun doch nicht gebaut werden. Damit zeichnet sich ab, dass die Hochstraße Nord entgegen bisheriger Aussagen vor der Hochstraße Süd abgerissen wird.

"Nicht beantwortet wird die Frage, was passiert, wenn die Hochstraße Süd während der Bauphase der Hochstraße Nord nur noch eingeschränkt oder gar nicht zur Verfügung steht", sagte Jürgen Vogel (IHK). Es sei fraglich, ob die Hochstraße Süd über einen Zeitraum von rund zehn Jahren ohne grundlegende Sanierung zuverlässig genutzt werden könne. "Gerade für den Güterverkehr drohen schon bald Fahrverbote auf beiden Straßen - und leistungsfähige Alternativen sind nicht ersichtlich."

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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