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Fall Jenny Böken: Vater übergibt Ministerin Unterschriften

Aachen  

Fall Jenny Böken: Vater übergibt Ministerin Unterschriften

29.01.2019, 14:43 Uhr | dpa

Fall Jenny Böken: Vater übergibt Ministerin Unterschriften. Eltern von Jenny Böken vor dem Justizministerium

Die Eltern der ums Leben gekommenen "Gorch Fock"-Kadettin Jenny Böken, vor dem Justizministerium. Foto: Carsten Rehder (Quelle: dpa)

Knapp 140 000 Unterschriften hat der Vater der 2008 ums Leben gekommenen "Gorch Fock"-Kadettin Jenny Böken für eine Wiederaufnahme der eingestellten Ermittlungen gesammelt. Insgesamt 14 Aktenordner übergab Uwe Böken aus der Nähe von Aachen am Dienstag Schleswig-Holsteins Justizministerin Sabine Sütterlin-Waack (CDU).

"Wir haben nichts davon, dass jetzt irgendwelche Leute für irgendwelche Zeiträume ins Gefängnis gehen oder irgendwelche Köpfe rollen", sagte er. Das bringe die Familie nicht weiter. "Aber ich will wissen, wie ist Jenny zu Tode gekommen. Nicht mehr und nicht weniger."

Bereits im September hatte Böken einen Antrag gestellt, eine andere Staatsanwaltschaft als jene in Kiel mit der Prüfung einer Wiederaufnahme der 2009 eingestellten Ermittlungen zu beauftragen. Derzeit befasst sich die Generalstaatsanwaltschaft damit.

Die Ministerin habe klargestellt: "Es hat 30 Jahre in Schleswig-Holstein keine Anordnungen in Richtung der Staatsanwaltschaften gegeben und die wird sie auch nicht erteilen", sagte Böken. Aus seiner Sicht gebe es jedoch "viele Ungereimtheiten" im Zusammenhang mit dem Tod seiner Tochter. "Ich erhoffe mir seit zehn Jahren, dass ich es auf irgendeine Weise schaffe, dass dieser Fall wirklich geklärt ist."

Die Todesumstände der 18-Jährigen, die während einer Ausbildungsfahrt des Segelschulschiffs der Marine in der Nacht zum 4. September 2008 bei einer Wache über Bord ging, sind bis heute nicht eindeutig geklärt. Der Leichnam wurde erst nach elf Tagen aus der Nordsee geborgen. Die Ermittler halten ein Unglück für am wahrscheinlichsten. Die Eltern sehen Hinweise sogar für einen Mord - gestützt auf eine eidesstattliche Aussage eines früheren Bundeswehrangehörigen.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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