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Lärmschutz: Empfehlung zu Abflugroute "Amtix" bis Sommer

Kelsterbach  

Lärmschutz: Empfehlung zu Abflugroute "Amtix" bis Sommer

30.01.2019, 01:52 Uhr | dpa

Lärmschutz: Empfehlung zu Abflugroute "Amtix" bis Sommer. Flugzeug im Morgenlicht

Ein Flugzeug befindet sich bei aufgehender Sonne im Landeanflug. Foto: Christoph Schmidt/Archiv (Quelle: dpa)

Nach monatelangen Gesprächen mit Kommunen und Bürgern wollen das Forum Flughafen und Region (FFR) und die Frankfurter Fluglärmkommission im Sommer eine Empfehlung zur Abflugroute "Amtix kurz" vorlegen. Mit dem Konsultationsverfahren sei erstmals eine breite Öffentlichkeit an den Beratungen beteiligt worden, sagte Thomas Jühe, der Vorsitzende der Fluglärmkommission, am Mittwoch in Kelsterbach bei Frankfurt. Experten hatten eine mögliche Verlagerung als aktive Lärmschutzmaßnahme ins Gespräch gebracht.

Diese Route soll den Norden Darmstadts entlasten und statt dessen nördlich gelegene Siedlungsbereiche im Landkreis Darmstadt-Dieburg überfliegen. Der sogenannten Amtix-Route folgen Flugzeuge, die in Frankfurt von der Startbahn West starten und dann Richtung Südosten fliegen. Mehr als 4000 Menschen in extrem lärmbelasteten Gebieten könnten dabei deutlich entlastet werden, sagte Jühe.

Während Bürger und Kommunen mitdiskutieren und eigene Vorschläge einbringen konnten, hatten sie allerdings keine Entscheidungsmöglichkeiten, wie Jühe erklärte. Denn während einerseits die Zustimmung zu einer zu erwartenden Lärmentlastung enorm sei, wolle umgekehrt niemand mehr Lärm durch Flugzeuge am eigenen Wohnort.

In den Beratungen sei zudem eine "strukturelle Benachteiligung" kleiner Kommunen beklagt worden, sagte Christoph Ewen, der Leiter des Mediationsteams. Zudem habe es Forderungen nach einer Aktualisierung des Frankfurter Fluglärmindex gegeben. Insgesamt seien die Gespräche trotz "sehr kritischer Stimmung" sachlich verlaufen. Konstruktiv war der Beratungsprozess aus Sicht der FFR dennoch: So wurden neue Varianten der veränderten Abflugroute in die Beratung aufgenommen. Während es zunächst fünf Vorschläge gab, von denen einer aus Sicherheitsgründen nicht länger berücksichtigt wird, werden nun etwa acht verschiedene Streckenführungen geprüft.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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