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BASF-Harnstoff im Rhein: Umweltministerium: "ungefährlich"

Ludwigshafen am Rhein  

BASF-Harnstoff im Rhein: Umweltministerium: "ungefährlich"

30.01.2019, 12:52 Uhr | dpa

BASF-Harnstoff im Rhein: Umweltministerium: "ungefährlich". Blick auf die BASF-Fabrik in Ludwigshafen

Industrieanlagen des Chemiekonzerns BASF stehen am Rheinufer auf dem Werksgelände. Foto: Uwe Anspach/Archiv (Quelle: dpa)

Etwa 1400 Kilogramm Harnstoff sind aus der BASF-Fabrik in Ludwigshafen ausgetreten und in den Rhein geflossen. Es handle sich dabei um keinen "Gefahrstoff", Harnstoff sei "schwach wassergefährdend" und gelte als leicht biologisch abbaubar, teilte der Chemieriese am Mittwoch mit. "Auch wir schätzen das als völlig ungefährlich ein", sagte eine Sprecherin des rheinland-pfälzischen Umweltministeriums, die den Vorfall bestätigte.

Nach Unternehmensangaben wird Harnstoff bei der Herstellung von Holzleimen gebraucht. Über das Kühlwassersystem sei der Stoff am Dienstag zwischen 20.00 und 22.00 Uhr in den Rhein gelangt. Der Austritt sei gestoppt. Die genaue Ursache werde noch ermittelt. Wegen der Verdünnung im Rhein sei nicht von einer Gefährdung von Wasserorganismen auszugehen. Gefahr für Mitarbeiter und Anwohner habe nicht bestanden, sagte eine Unternehmenssprecherin.

"Der Stoff ist sehr gut wasserlöslich und biologisch abbaubar", bestätigte eine Sprecherin des Umweltministeriums. Bereits in der nächsten Messstation stromabwärts in Worms sei nichts mehr nachweisbar. Trotzdem habe es den "üblichen Meldeweg" gegeben: Die "Unterlieger" am Rhein bis zur Mündung, also Kommunen, Landkreise und Länder, seien benachrichtigt worden. Das sei aber bei jedem Austritt so, unabhängig davon, ob es sich um einen gefährlichen Stoff handle.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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