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Mutmaßliche Sprengstoffdiebe in Haft: weitere Festnahme

Konstanz  

Mutmaßliche Sprengstoffdiebe in Haft: weitere Festnahme

01.02.2019, 12:09 Uhr | dpa

Mutmaßliche Sprengstoffdiebe in Haft: weitere Festnahme. Ein Einsatzfahrzeug der Polizei sperrt Zufahrt zu Wohnhaus

Ein Einsatzfahrzeug der Polizei sperrt die Zufahrt zu einem Mehrfamilienhaus, in dem Sprengstoff gefunden wurde. Foto: Harald Tittel (Quelle: dpa)

Nach einem größeren Sprengstoffdiebstahl in einem Betrieb in der Region Trier sitzen drei Männer in Untersuchungshaft. Zwei von ihnen sollen an dem Einbruch Ende 2018 beteiligt gewesen sein, bei dem 50 Kilo Sprengstoff, Zündverstärker und sprengfähige Substanzen gestohlen wurden, wie Staatsanwaltschaft und Polizei Trier am Freitag mitteilten. Gegen den Dritten sei Haftbefehl wegen eines früheren Einbruchs in die Firma Anfang 2018 ergangen. Die Männer sind zwischen 19 bis 24 Jahre alt.

Im Zuge der Ermittlungen sei zudem ein vierter Tatverdächtiger in Konstanz festgenommen worden, teilten die Behörden am Freitag mit. Es handele sich um einen 21 Jahre alten Deutschen mit Wohnsitz in Luxemburg. In einer Wohnung im luxemburgischen Grevenmacher wurden ein weiteres Kilo Sprengstoff, ein Zünder sowie 1000 Meter Zündschnur sichergestellt, wie die Generalstaatsanwaltschaft Luxemburg mitteilte. Eine Gefahr für Anwohner habe nicht bestanden. Die Hauptmenge der Substanzen war am Mittwochabend im Keller eines Wohnhauses in der Ortschaft Igel bei Trier entdeckt worden.

Was die Verdächtigen - Luxemburger und Deutsche - mit dem Sprengstoff vorhatten, sei noch Gegenstand der Ermittlungen, sagte der Trierer Leitende Oberstaatsanwalt Peter Fritzen. Man habe Datenträger gesichert, die noch ausgewertet werden müssten. Es gebe keine Hinweise darauf, dass die Männer einen Anschlag oder ähnliches planten. Politische und religiöse Motive würden ausgeschlossen. Bei dem explosiven Material habe es sich vor allem um "Sprengstangen" gehandelt, die vornehmlich für gewerbliche Sprengungen genutzt würden. Auch von der Generalstaatsanwaltschaft Luxemburg hieß es, Hinweise auf einen terroristischen Hintergrund seien keine gefunden worden.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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