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Alstom bedauert Aus für Fusion mit Siemens

Brussel  

Alstom bedauert Aus für Fusion mit Siemens

06.02.2019, 13:58 Uhr | dpa

Alstom bedauert Aus für Fusion mit Siemens. Das Logo von Alstom auf einem Gebäude

Das Logo von Alstom auf einem Gebäude. Foto: Hauke-Christian Dittrich/Archiv (Quelle: dpa)

Der französische TGV-Produzent Alstom bedauert das Aus einer Bahn-Fusion mit dem deutschen ICE-Bauer Siemens. "Dies ist ein deutlicher Rückschlag für die Industrie in Europa", hieß es in einer Mitteilung von Alstom am Mittwoch. "Infolge dieses Verbots wird die Fusion nicht durchgeführt."

Mit dem Zusammenschluss wäre ein europäischer Akteur geschaffen worden, der dem wachsenden Wettbewerb weltweit hätte standhalten können, so Alstom weiter. Die Transaktion hätte einen erheblichen Mehrwert für den globalen Mobilitätssektor, die europäische Eisenbahnindustrie, Kunden, Reisende und Pendler geschaffen.

Das französische Unternehmen betonte, dass die der EU-Kommission vorgeschlagenen Abhilfemaßnahmen ausreichend gewesen wären und alle Zweifel berücksichtig hätten. Die Fusion hätte den europäischen Wettbewerb nicht beeinträchtigt, so Alstom. Nun will der Konzern seine bisherige Arbeit fortsetzen mit Blick auf eine "neue Zukunft".

Siemens und Alstom wollten ursprünglich im Bahnbereich fusionieren, um im internationalen Wettbewerb zu bestehen. Die beiden europäischen Schwergewichte nahmen dabei vor allem den weltweit größten Zughersteller aus China, CRRC, ins Visier. CRRC spielt in Europa bislang jedoch noch keine Rolle.

Alstom ist ein großer Bahntechnikanbieter, der TGV-Hochgeschwindigkeitszüge, U-Bahnen, Straßenbahnen und E-Busse baut. Das Unternehmen mit Sitz in Saint-Ouen bei Paris beschäftigt rund 34 500 Mitarbeiter und ist global aufgestellt. Es gibt 105 Standorte in 60 Ländern. Der Umsatz betrug zuletzt 7,3 Milliarden Euro.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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