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Warnstreik bei Traditionsunternehmen Teigwaren Riesa

Riesa  

Warnstreik bei Traditionsunternehmen Teigwaren Riesa

07.02.2019, 12:44 Uhr | dpa

Warnstreik bei Traditionsunternehmen Teigwaren Riesa. Nudelproduktion bei Teigwaren Riesa

Eine Mitarbeiterin der Teigwaren Riesa GmbH prüft frische Nudeln in Riesa. Foto: Jan Woitas/Archiv (Quelle: dpa)

Rund 150 Beschäftigte der Teigwaren Riesa haben am Donnerstag ihre Arbeit niedergelegt. Der Warnstreik gehe über alle drei Schichten, sagte Uwe Ledwig von der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG). Seit den frühen Morgenstunden stünden die Mitarbeiter vor dem Werkstor, geplant ist die Arbeitsniederlegung bis zum Freitagmorgen. Es ist bereits der vierte Warnstreik bei dem Traditionsunternehmen. Im Mittelpunkt steht aktuell die Forderung nach einem Manteltarifvertrag, nachdem die Gewerkschaft bereits sieben Prozent mehr Lohn für Beschäftigten durchsetzte. Dieser wird seit dem 1. Januar gezahlt. "Wir haben einen Tarifvertrag ausgehandelt, es fehlt die Unterschrift", so Ledwig.

Oliver Freidler, Vertriebsleiter und Mitglied der Geschäftsleitung, sprach von einem "immensen Forderungspaket" und forderte weitere Gespräche. Wenn alle in dem Tarifvertrag vorgeschlagenen Zuschläge und Regelungen umgesetzt würden, entspräche das einer Entgelterhöhung um 65 Prozent in den nächsten zwei bis drei Jahren. "Das können wir betriebswirtschaftlich nicht leisten", sagte Freidler.

Aktuell beschäftigen die Teigwaren Riesa rund 150 Beschäftigte und 30 Leiharbeiter. Das 1914 gegründete Traditionsunternehmen produziert pro Tag rund 100 Tonnen Teigwaren, die vor allem im Osten, aber auch europaweit in die Regale kommen. Zu DDR-Zeiten war die Firma die bekannteste ostdeutsche Nudelfabrik. Mutterfirma ist die Alb-Gold Teigwaren GmbH (Trochtelfingen/Schwäbische Alb).

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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