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Scholz warnt Finanzbranche vor ungeordnetem Brexit

Eschborn  

Scholz warnt Finanzbranche vor ungeordnetem Brexit

07.02.2019, 19:58 Uhr | dpa

Scholz warnt Finanzbranche vor ungeordnetem Brexit. Olaf Scholz (SPD)

Olaf Scholz (SPD), Bundesminister der Finanzen, während eines Interviews. Foto: Kay Nietfeld/Archiv (Quelle: dpa)

Die Finanzbranche sollte sich nach Ansicht von Bundesfinanzminister Olaf Scholz angesichts der Unsicherheit über den britischen EU-Austritt auf den schlimmsten Fall vorbereiten. "Ich hoffe nach wie vor, dass es am Ende eine Vereinbarung geben wird", sagte der SPD-Politiker am Donnerstagabend beim Neujahrsempfang der Deutschen Börse in Eschborn. "Dennoch ist es nun umso wichtiger, dass die Finanzindustrie ihre Vorbereitungen für den Brexit - und auch für den Fall eines harten Brexit - weiter vorantreibt."

Großbritannien will am 29. März aus der Europäischen Union ausscheiden. Doch das Parlament in London stimmte mit großer Mehrheit gegen den Austrittsvertrag und fordert Nachverhandlungen. Das wiederum lehnt Brüssel bislang strikt ab.

Ziel müsse sein, sicherzustellen, "dass sich auch im Falle eines harten Brexit keine Gefahr für die Stabilität einzelner Institute und für das Finanzsystem insgesamt ergibt", sagte Scholz. Für den Finanzstandort Deutschland und insbesondere für Frankfurt biete der Brexit allerdings "nicht nur Risiken, sondern - über den Bereich Euro-Clearing hinaus - auch große Chancen", bekräftigte der Minister.

"Wir arbeiten zusammen mit der Finanzindustrie und den Ländern kontinuierlich daran, dass sich die Rahmenbedingungen weiter verbessern." Dazu gehört etwa die Frage eines verbesserten englischsprachigen Schulangebots im Rhein-Main-Gebiet. Eine Lockerung des Kündigungsschutzes für Top-Banker ist auf den Weg gebracht.

Scholz betonte, dass Standortpolitik für ihn nicht Deregulierungs- und Steuerwettbewerb bedeute. "Die Bundesregierung denkt europäisch, nicht national. Ein Aufweichen der europäischen Standards darf es nicht geben."

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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