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Schulstreiks in Schleswig-Holstein für bessere Klimapolitik

Rendsburg  

Schulstreiks in Schleswig-Holstein für bessere Klimapolitik

08.02.2019, 12:16 Uhr | dpa

Schulstreiks in Schleswig-Holstein für bessere Klimapolitik. Schüler schwänzen für den Klimaschutz

Schüler demonstrieren für eine bessere Klimapolitik. Foto: Julian Stratenschulte/Archiv (Quelle: dpa)

Schüler in Rendsburg, Flensburg und Kiel haben auch an diesem Freitag den Unterricht ausfallen lassen, um für Klimaschutz zu demonstrieren. An dem Demonstrationszug in Rendsburg, der vom Landestheater zum Schiffsbrückenplatz zog, beteiligten sich am Freitag laut Polizei 500 bis 600 junge Menschen. In der Spitze seien es sogar deutlich mehr gewesen, sagte der Polizeisprecher. In Flensburg sprach die Polizei von 500 bis 700 Teilnehmern, die von der Hafenspitze durch die Innenstadt Richtung Rathaus zogen. In Kiel beteiligten sich 50 bis 90 Demonstranten an der Mahnwache vor dem Landeshaus. In Hamburg war laut Polizei keine Demonstration angemeldet.

Unter dem Motto #FridaysForFuture demonstrieren seit Wochen freitags Jugendliche während der Schulzeit für eine bessere Klimapolitik. Ihr Vorbild ist die 16-Jährige Schwedin Greta Thunberg, die seit Monaten freitags für das Klima streikt und zuletzt bei der UN-Klimakonferenz im polnischen Kattowitz (Katowice) mit einem dramatischen Appell für Furore gesorgt hatte.

Die Schulstreiks werden kontrovers diskutiert. Bildungsministerin Karin Prien (CDU) begrüßt zwar das politische Engagement der Schüler, lehnt aber das Schulschwänzen dafür ab. Sie plädiert dafür, die Aktionen außerhalb der Schulzeit zu veranstalten. Die Gewerkschaft GEW hat sich gegen Sanktionen für demonstrierende Schüler ausgesprochen. Dagegen fordert die Junge Union "spürbare Konsequenzen". Die Grünen und die SPD wiederum sympathisieren mit den streikenden Schülern.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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