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Bezirksamtsmitarbeiter senden "Hilferuf" an Senat

Hamburg  

Bezirksamtsmitarbeiter senden "Hilferuf" an Senat

11.02.2019, 14:53 Uhr | dpa

Bezirksamtsmitarbeiter senden "Hilferuf" an Senat. Sieglinde Frieß

Sieglinde Frieß, Verdi. Foto: Axel Heimken/Archiv (Quelle: dpa)

Mehr als 2000 Mitarbeiter der Hamburger Bezirksämter haben am Montag bei einer gemeinsamen Personalversammlung über hohe Arbeitsbelastung, mangelnde Personalausstattung und geringe Vergütung geklagt. Personalräte sprachen anschließend von einem Hilferuf der Beschäftigten. Durch die wachsende Bevölkerung, geänderte gesetzliche Regelungen und eine Ausweitung der Servicezeiten in den Kundenzentren habe die Belastung der Mitarbeiter kontinuierlich zugenommen. Dem stehe jedoch "kein Plan des Senats" gegenüber, "wie dem zu begegnen ist", saget der Sprecher der Personalräte der Bezirksämter, Thomas Auth-Wittke.

An der Versammlung in der Alsterdorfer Sporthalle, bei der auch der für die Bezirke zuständige Finanzsenator Andreas Dressel (SPD) sprach, nahmen nach Angaben der Gewerkschaft Verdi 2500 Mitarbeiter aus allen sieben Bezirksämtern teil. Die Ämter blieben währenddessen bis auf einen Notdienst geschlossen.

Zusammengefasst gehe es ihnen um "Anerkennung, Wertschätzung, mehr Geld und mehr Personal", sagte Sieglinde Frieß von Verdi. Im Rahmen der Tarifauseinandersetzung im öffentlichen Dienst der Länder hat die Gewerkschaft die Beschäftigten in den Bezirksämtern für kommenden Montag zu einem ganztägigen Warnstreik aufgerufen.

Die im Vergleich zu umliegenden Kommunen geringere Bezahlung der Beschäftigten in den Hamburger Bezirksverwaltungen führe auch dazu, dass es immer schwieriger werde, gut ausgebildetes Personal zu finden, sagte Angela Traboldt, Personalrätin im Bezirksamt Altona.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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