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Ein Toter nach versuchtem Raubüberfall in der Pfalz

Zweibrücken  

Ein Toter nach versuchtem Raubüberfall in der Pfalz

11.02.2019, 14:55 Uhr | dpa

Eine US-amerikanische Familie im pfälzischen Landstuhl wird in ihrem Haus Opfer eines versuchten Raubüberfalls, wenig später stirbt in einem Nachbarort ein verletzter Mann auf der Straße. Ob der Tote einer der Einbrecher gewesen sei, werde derzeit noch geprüft, sagte ein Sprecher der Polizei in Kaiserslautern am Montag. Nach bisherigen Erkenntnissen hatten vier Täter am Sonntagabend versucht, gewaltsam in das Haus der Familie einzudringen. Der 41 Jahre alte Wohnungsinhaber habe sich gewehrt und einen der Eindringlinge mit einem Messer verletzt.

Der Verletzte konnte laut Polizei mit den Mittätern flüchten. Wenig später habe eine Zeugin aus dem rund 15 Kilometer entfernten Ort Krickenbach (Kreis Kaiserslautern) gemeldet, dass eine verletzte Person auf der Straße liege. Die Rettungskräfte versorgten den 43-Jährigen vor Ort, konnten sein Leben aber nicht mehr retten. Ob die anderen drei mutmaßlichen Täter noch auf der Flucht sind, wollte die Polizei zunächst nicht sagen. Nur so viel: "Es laufen noch Fahndungsmaßnahmen", sagte der Sprecher.

Weitere Angaben könne man "aus ermittlungstaktischen Gründen" derzeit nicht machen. Die Staatsanwaltschaft Zweibrücken und die Kriminalpolizei Kaiserslautern haben die Ermittlungen übernommen. Eine Sonderkommission wurde eingerichtet, um den Zusammenhang der beiden Vorfälle zu untersuchen.

Nach Informationen der US-amerikanischen Militärzeitung "Stars and Stripes" online handelt es sich bei dem US-Amerikaner um einen Zivilangestellten der US-Armee. In der Region Kaiserslautern leben mehr als 50 000 US-Bürger, darunter sind auch Angehörige der in Ramstein stationierten Soldaten und Zivilbeschäftigte. In Landstuhl befindet sich unter anderem das US-Militärhospital.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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