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Zu kurze Bahnschranke bei Gifhorn nervt Pendler seit Wochen

Gifhorn  

Zu kurze Bahnschranke bei Gifhorn nervt Pendler seit Wochen

13.02.2019, 16:33 Uhr | dpa

Zu kurze Bahnschranke bei Gifhorn nervt Pendler seit Wochen. Zu kurz geratene Bahnschranke

Eine zu kurz geratene Bahnschranke an einem Bahnübergang an der Bundesstraße B188 geht herunter. Foto: Julian Stratenschulte (Quelle: dpa)

Es fehlt nur ein Meter - wegen einer zu kurzen Bahnschranke an einer Bundesstraße bei Gifhorn sind viele Pendler seit Wochen genervt. Eine Linksabbiegerspur im Bahnübergangsbereich müsse dort bis auf weiteres gesperrt bleiben, teilte die Bahn auf Anfrage mit. Der Grund: Die Schranke ist dort nur zehn statt der erforderlichen elf Meter lang. Mehrere Medien haben über wartende Pendler an der Strecke berichtet.

"Durch die verkürzte Spur entstehen arge Probleme", sagt Lutz Dietrich von der Verkehrswacht Gifhorn. Er spricht von "frustrierten Autofahrern" und "vielen Beinahunfällen". Für Unverständnis sorgt vor allem, dass die betroffene Schranke seit Jahren zehn Meter lang war, nach Umbaumaßnahmen aber plötzlich einen Meter länger werden soll.

Die Bahn erklärt, dass die Schranke mit einer Länge von elf Metern drei Spuren abdecken soll und dadurch Überlänge hat. Dafür sei eine spezielle Zulassung notwendig. Bis zur Erteilung bleibe es bei der kurzen Schranke und dadurch auch bei der Sperrung. "Es stehen noch einige Genehmigungen aus, die wir kurzfristig erwarten", sagte eine Bahnsprecherin.

Auf eine schnelle Lösung hofft auch die Polizei in Gifhorn. Sprecher Thomas Reuter kann den Ärger vieler Pendler nachvollziehen, wünscht sich aber auch mehr Gelassenheit für die Übergangsphase. "Es handelt sich um eine unauffällige Kreuzung, an der wir keine folgenschweren Unfälle registriert haben", sagte Reuter. "Die Verkehrssicherheit ist dort nicht beeinträchtigt", betonte er. Die Signale der Bahn deutet er so, dass es schon bald eine Lösung für die genervten Pendler gibt.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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