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Abschließende Statistik bestätigt enorme Ernteeinbußen 2018

Halle (Saale)  

Abschließende Statistik bestätigt enorme Ernteeinbußen 2018

14.02.2019, 11:54 Uhr | dpa

Abschließende Statistik bestätigt enorme Ernteeinbußen 2018. Dürre

Viele Landwirte in Bayern haben wegen der Dürre Ernteeinbußen erlitten. Foto: Lino Mirgeler/Archiv (Quelle: dpa)

Die enormen Ernteeinbußen nach dem trockenen und heißen Jahr 2018 sind jetzt amtlich. Die sachsen-anhaltischen Landwirte fuhren durchschnittlich 26,7 Prozent weniger Getreide je Hektar ein als im Mittel der vorangegangenen sechs Jahre, wie das Statistische Landesamt am Donnerstag in Halle mitteilte. Beim Winterraps lag das Minus bei knapp 30 Prozent.

Der Blick auf die einzelnen Getreidearten zeigt besonders starke Verluste beim Roggen, bei dem der Ertrag 49 Prozent unter dem Durchschnitt der Jahre 2012 bis 2017 lag. Bei Triticale, Sommerweizen und Wintergerste betrugen die Einbußen rund 30 Prozent. Beim Winterweizen, der einen Anteil von zwei Dritteln an der Getreideernte im Land hat, lag das Minus im Vergleich zu den Vorjahren bei 27,7 Prozent, wie das Landesamt weiter mitteilte.

Alles in allem ernteten die Agrarbetriebe 2,76 Millionen Tonnen Getreide und 0,44 Millionen Tonnen Winterraps. Getreide wurde auf rund 520 500 Hektar angebaut, Winterraps auf knapp 159 000 Hektar. Beides zusammen entsprach laut den Statistikern gut zwei Dritteln der gesamten bewirtschafteten Ackerfläche im Land.

Die Angaben beruhen auf endgültigen Erhebungen zur Bodennutzung und abgeschlossenen Ernteschätzungen sowie dem endgültigen Ergebnis der Besonderen Ernte- und Qualitätsermittlung. Bereits im Herbst 2017 erschwerte die große Trockenheit die Aussaat, hieß es. Hinzu seien die extrem hohen Temperaturen 2018 gekommen. Die Getreide- und Rapsernte musste demnach drei Wochen früher als üblich begonnen werden.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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