Sie sind hier: Home > Regional >

Künzelsauer Party für "Astro-Alex" in Moskau

Moskva  

Künzelsauer Party für "Astro-Alex" in Moskau

14.02.2019, 11:56 Uhr | dpa

Künzelsauer Party für "Astro-Alex" in Moskau. Alexander Gerst

Der deutsche Astronaut Alexander Gerst auf einer Pressekonferenz nach seiner Rückkehr von der Raumstation ISS. Foto: Oliver Berg/Archiv (Quelle: dpa)

Moskau (dpa/lsw) – Party für "Astro Alex": Mit Musik der Hohenloher Mundartband Annaweech aus Künzelsau und Wein aus Baden-Württemberg hat sich Raumfahrer Alexander Gerst in Moskau feiern lassen. Sie kennen Gerst schon seit dessen Kindheit, wie Peter Botsch von der Band sagte. Zur Willkommensparty in der Deutschen Botschaft acht Wochen nach Gersts Rückkehr zur Erde seien sie deshalb gern gekommen. "Soweit weg von zuhause haben wir jedenfalls noch kein Konzert gehabt", sagte der Gitarrist. Auswärts gespielt hätten sie aber schon bei der Stallwächterparty des Landes Baden-Württemberg in Berlin.

Weil nicht jeder Hohenlohisch versteht, spielte Annaweech für die internationalen Gäste auch englische Songs von den Beatles und Simon & Garfunkel – "großartig", wie die US-Astronautin Serena Auñón-Chancellor der Band bescheinigte. Sie bekam auch die Annaweech-CD "Mister Cool", einem eigens für Gerst geschriebenen Song. Zum Lied "Ich bin ein Hohenloher" tanzte dann noch Kosmonaut Sergej Prokopjew. Die drei Raumfahrer waren im Dezember von der Internationalen Raumstation (ISS) zurückgekehrt.

"Alexander ist ein richtiger Star", sagte Auñón-Chancellor. In den USA gebe es nicht so viel Rummel um Raumfahrer. Der Künzelsauer Bürgermeister Stefan Neumann sagte am Rande der Party, dass seine Stadt dank Gerst immer bekannter werde. Für den Ehrenbürger will Künzelsau bald ein Willkommensfest ausrichten. Gerst zeigte sich glücklich, seinen Vater und Freunde aus der Heimat um sich zu haben.

Zum Empfang hatte Botschafter Rüdiger von Fritsch eingeladen. Der Diplomat, der seine Wurzeln in Schwäbisch Gmünd hat, dankte in einer Rede dem Künzelsauer Unternehmen Würth für die Ausrichtung der Party. Am Donnerstag wollten die Musiker noch eine Busrundfahrt durch das winterliche Moskau unternehmen vor ihrer Heimkehr. "Wir sind auch schon Metro gefahren im Berufsverkehr, es ist eine wahnsinnig schnelle Stadt", meinte Musiker Botsch.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail


shopping-portal