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AfD-Werbevideo sorgt wegen Mitwirkenden für Diskussion

Schwerin  

AfD-Werbevideo sorgt wegen Mitwirkenden für Diskussion

14.02.2019, 19:24 Uhr | dpa

Mit einem Werbevideo wenige Monate vor der Kommunalwahl hat die AfD Mecklenburg-Vorpommerns für Aufsehen gesorgt. Dabei sorgen weniger Inhalt und Form, als vielmehr die handelnden Personen für Diskussionen. Wie die SPD-nahe Plattform Endstation Rechts berichtete, übernahm ein umstrittener früherer AfD-Aktivist aus Brandenburg die Rolle des Familienvaters, der sich im Video angesichts von Zuwanderung und Gewalt Sorgen um die Zukunft seines Kindes und seines Heimatlandes Mecklenburg-Vorpommern macht.

Medienberichten zufolge hatte der junge Mann erst vor Kurzem seine Tätigkeit als Mitarbeiter eines AfD-Bundestagsabgeordneten aufgegeben und war auch aus dem Vorstand eines Brandenburger AfD-Kreisverbandes zurückgetreten. Der plötzliche Rückzug soll erfolgt sein, nachdem Bilder des Studenten von einer Reise zu italienischen Rechtsextremisten öffentlich geworden waren. Außerdem sei der Name des jungen Mannes mehrfach im Gutachten des Verfassungsschutzes aufgetaucht, heißt es im Bericht von Endstation Rechts weiter. Bei der Partnerin in dem Werbefilm handele es sich um die Tochter eines ehemaligen NPD-Funktionärs, die ebenfalls aus Südbrandenburg stamme.

AfD-Landesparteichef Leif-Erik Holm reagierte gelassen: "Dass bei Werbefilmen Schauspieler eingesetzt werden, dürfte keine besonders große Überraschung darstellen", sagte er auf Anfrage. Der Auftrag für das Video sei vom AfD-Landesvorstand an einen externen Dienstleister vergeben worden, der auch die Darsteller ausgewählt habe. Diese seien dem Landesvorstand vorab nicht bekannt gewesen. Einen Grund dafür, den Film nach Bekanntwerden der Identität des vermeintlichen Ehepaares zurückzuziehen, sieht Holm nicht: "Der Clip ist auch weiterhin in den sozialen Netzwerken zu finden", sagte er.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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