Sie sind hier: Home > Regional >

Walpurgis gibt zu: "in Ergebniskrise"

Dresden  

Walpurgis gibt zu: "in Ergebniskrise"

15.02.2019, 12:16 Uhr | dpa

Walpurgis gibt zu: "in Ergebniskrise". Maik Walpurgis

Trainer Maik Walpurgis (Dresden) gestikuliert. Foto: Stefan Puchner/Archiv (Quelle: dpa)

Die Vorzeichen ähneln sich. Wenn am Sonntag (13.30 Uhr/Sky) die SG Dynamo Dresden den SSV Jahn Regensburg im Rudolf-Harbig-Stadion empfängt, dann ist ein Sieg Pflicht. Beide Teams haben den Start in die Restrückrunde der 2. Fußball-Bundesliga mehr oder weniger vermasselt, blieben in den vergangenen beiden Partien sogar ohne eigenen Treffer.

Doch während die Gäste aus Regensburg zumindest zum Auftakt einen Sieg feiern konnten, wartet das Team von Maik Walpurgis noch auf den ersten Punkt im Jahr 2019. Die Niederlage am Montag beim Hamburger SV war bereits die fünfte im sechsten Spiel, doch sie machte auch Mut. "Wenn man die drei Spiele sieht, dann sieht man, dass wir in einer Ergebnis- und keiner Leistungskrise stecken. Die heißt es mit maximaler Leidenschaft zu beenden", erklärte Walpurgis am Freitag auf der Pressekonferenz.

Neun Punkte beträgt das Polster des Tabellen-Zwölften derzeit noch auf die letzten Drei der Tabelle, der Vorsprung schmilzt kontinuierlich. Siege müssen her und das Hinspiel hat gezeigt, wie es geht. Bei der Premiere von Coach Walpurgis im September des vergangen Jahres siegten die Sachsen in vergleichbarer Situation dank einer stabilen Leistung in der Defensive und selten gezeigter Effektivität vor dem Tor mit 2:0. Es war der erste von drei Siegen in Serie und nicht viel weniger wird es auch in den kommenden Wochen brauchen.

Auf Regensburg folgen Darmstadt, Bochum und Fürth. Allesamt Teams, die in Dynamos Tabellenregion angesiedelt sind. "Wir können den Abstand auf Regensburg verkürzen, dann gegen Darmstadt uns von unten distanzieren", erklärte Walpurgis. "Doch der Fokus liegt auf dem nächstem Spiel. Das heißt, sich auf die eigene Leistung zu konzentrieren und andere Dinge ausblenden. Negative Emotionen müssen in positive Energie umgewandelt werden, dafür braucht es einen klaren Fokus."

Verzichten muss der 45-Jährige aber weiter auf Kapitän Marco Hartmann, der noch immer an Oberschenkelproblemen laboriert. "Ihm ist wohl eine Vene geplatzt, das habe ich noch nie gehört", erklärte Dynamos Coach und scherzte mit Blick auf die Verletzungshistorie seines Anführers: "Harti ist der richtige Patient für die Uniklinik, an ihm kann man eine Menge forschen." Moussa Koné (Leistenprobleme) und Dženis Burnić, der am Donnerstag das Training abbrechen musste, sind noch fraglich.

Offen ist auch, ob die Sachsen wieder im neuen 4-4-2 oder dem alten 3-4-3-System aufspielen werden. Letzteres hatte gegen den HSV wieder für mehr Stabilität gesorgt. "Wir sind da flexibel, ich lasse meinen Kollegen noch ein bisschen rätseln", sagte Walpurgis.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail


shopping-portal