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Tausende Schüler demonstrieren in Hessen für den Klimaschutz

Frankfurt am Main  

Tausende Schüler demonstrieren in Hessen für den Klimaschutz

15.02.2019, 15:01 Uhr | dpa

Tausende Schüler demonstrieren in Hessen für den Klimaschutz. Schüler demonstrieren für mehr Klimaschutz

Schüler halten während einer Demonstration gegen den Klimawandel Schilder in die Höhe. Foto: Marijan Murat (Quelle: dpa)

Tausende Schüler haben in mehreren hessischen Städten am Freitag erneut für den Klimaschutz demonstriert. In Frankfurt gingen nach Angaben der Organisatoren und der Polizei rund 500 junge Menschen auf die Straße, in Wiesbaden waren es ebenfalls rund 500, in Darmstadt sogar etwa 2000. Alle Demonstrationen seien friedlich geblieben, sagten Polizeisprecher.

Die weltweiten "Fridays for Future"-Aktionen (deutsch: Freitage für die Zukunft) gehen auf den Protest der jungen schwedischen Klima-Aktivistin Greta Thunberg zurück. Junge Menschen wollen mit dem freitäglichen "Schul-Streik" ein Zeichen für mehr Klimaschutz setzen. In Hessen starteten die ersten Demos im Dezember, die Zahl der Teilnehmer wächst mit jeder Veranstaltung.

Auch Politiker sind inzwischen aufmerksam geworden: Bei der Demo in der Landeshauptstadt sollte der hessische SPD-Vorsitzende Thorsten Schäfer-Gümbel sprechen, auch Grünen-Politiker und Umweltaktivisten schlossen sich den Schülern an. Schäfer-Gümbel habe von sich aus angefragt, ob er bei der Veranstaltung sprechen könne, berichtet ein Organisator. Die Schüler hätten dann abgewogen und sich dann für die Redefreiheit entschieden. "Wir möchten ihm eine Plattform geben, seine Position darzulegen", sagte der Schüler. Er müsse aber auch mit Gegenpositionen rechnen. Die SPD stehe wie keine andere Partei für das Festhalten an der Kohle.

In Darmstadt war die Polizei von dem Andrang überrascht. Es seien lediglich 500 Teilnehmer angemeldet gewesen, sagte eine Sprecherin. Gekommen seien dann 2000. Die Beamten hätten eine Rundfunk-Warnmeldung für den Innenstadtbereich herausgeben müssen. Alles sei friedlich geblieben.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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