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Ermittlungen nach Aufmarsch von Neonazis in Dresden

Dresden  

Ermittlungen nach Aufmarsch von Neonazis in Dresden

16.02.2019, 12:32 Uhr | dpa

Ermittlungen nach Aufmarsch von Neonazis in Dresden. Einzelnes Polizei-Blaulicht

Das Blaulicht eines Streifenwagens der Polizei. Foto: Stefan Puchner/Archiv (Quelle: dpa)

Nach einem Aufmarsch von Neonazis in der Dresdner Innenstadt hat die Polizei mehrere Ermittlungsverfahren eingeleitet. Konkrete Angaben wollte die Polizei am Samstag auf Anfrage nicht machen. Am Freitagabend waren 15 Menschen vorläufig in Gewahrsam genommen worden. Unter anderem wurde ein Verstoß wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen, ein Landfriedensbruch, ein Körperverletzungsdelikt sowie mehrere Verstöße gegen das Versammlungsgesetz festgestellt.

Rund 1000 Neonazis hatten am Freitagabend an einem Trauermarsch zum Gedenken an die Zerstörung der Elbstadt durch alliierte Bomber im Februar 1945 in Dresden teilgenommen. Etwa eine gleich große Zahl von Gegendemonstranten hatte gegen den Aufmarsch protestiert. Es kam zu mehreren Sitzblockaden und Rangeleien. Insgesamt sei der Abend aber recht friedlich verlaufen, teilte die Polizei mit.

Während des Einsatzes soll die Polizei die Arbeit von Journalisten eingeschränkt haben. "Es gibt eine Vielzahl von Berichten und Videos in den Sozialen Netzwerken über erneute gravierende Behinderungen der freien Medienberichterstattung durch Maßnahmen der Polizei", sagte der innenpolitischer Sprecher der Grünen-Fraktion im Sächsischen Landtag, Valentin Lippmann. Er erwarte von Innenminister Roland Wöller (CDU) eine umfassende Aufarbeitung des Polizeieinsatzes. Der leitende Polizeidirektor René Demmler hatte nach Einsatzende versichert, den Vorwürfen nachzugehen und diese aufzuarbeiten.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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