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Wieder Demo gegen Diesel-Fahrverbote - und Feinstaubalarm

Stuttgart  

Wieder Demo gegen Diesel-Fahrverbote - und Feinstaubalarm

16.02.2019, 16:24 Uhr | dpa

Wieder Demo gegen Diesel-Fahrverbote - und Feinstaubalarm. Zahlreiche Demonstranten in Stuttgart

Demonstranten protestieren gegen das seit Jahresbeginn geltende Fahrverbot für ältere Diesel in Stuttgart. Foto: Roland Böhm (Quelle: dpa)

Unweit von Deutschlands schmutzigster Straßenkreuzung in Stuttgart haben am Samstag wieder einige Hundert Menschen gegen Diesel-Fahrverbote demonstriert. "Es hätten ein paar mehr sein dürfen", räumte der erste Redner beim Blick auf geschätzt 500 Demonstranten - viele in gelben Westen - ein. Auf der Straße vor der bundesweit bekannt gewordenen Luftschadstoff-Messstelle am Neckartor grüßten Autofahrer die Demonstration immer wieder mit Hupen.

Einige Autofahrer ließen ihre Motoren aufheulen. "Grüne weg!" wurde von einer Brücke skandiert. Die Demonstranten trugen Transparente und Plakate mit Aufschriften wie: "Gegen Willkür, für Diesel, gegen Enteignung" oder "Kein Diesel in Stuttgart = kein Shopping in Stuttgart". Seit dem 1. Januar gilt in Stuttgart ein Fahrverbot für Diesel-Fahrzeuge der Abgasnorm Euro 4 und schlechter. Dazu war die grün-schwarze Koalition von mehreren Gerichten gezwungen worden. In größerem Umfang drohen Verbote für Euro-5-Diesel zu Beginn des Jahres 2020.

Porsche-Mitarbeiter Ioannis Sakkaros ruft seit Wochen zu Protesten gegen die Fahrverbote auf. Für diese Woche hatte er 900 Menschen angemeldet, vor einer Woche waren laut Schätzungen rund 1000 dabei.

Da an der Messstation um die Ecke seit einiger Zeit wieder deutlich erhöhte Schadstoffwerte gemessen werden, gilt seit Mittwoch wieder Feinstaubalarm in Baden-Württembergs Landeshauptstadt. Autofahrer sind aufgerufen, auf Busse und Bahnen umzusteigen oder Fahrgemeinschaften zu bilden. Komfortkamine, die allein der Gemütlichkeit dienen, dürfen nicht befeuert werden. Ein Ende des Alarms ist nach Angaben der Stadt vom Samstag nicht absehbar.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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