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Weil fordert Hilfe für Autobauer bei Einstieg in E-Mobilität

Hannover  

Weil fordert Hilfe für Autobauer bei Einstieg in E-Mobilität

17.02.2019, 12:01 Uhr | dpa

Weil fordert Hilfe für Autobauer bei Einstieg in E-Mobilität. Elektroauto

Ein Stecker-Symbol ist auf der Tankklappe eines Elektro-Porsche Turbo zu sehen. Foto: Ole Spata/Archiv (Quelle: dpa)

Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil hat sich für eine Unterstützung der Autoindustrie beim Einstieg in die E-Mobilität ausgesprochen. "Wir können eine Batteriezellproduktion und die damit verbundenen Arbeitsplätze in Deutschland nur dann aufbauen und erhalten, wenn es wettbewerbsfähige Standortkosten gibt", sagte der SPD-Politiker in einem Interview mit dem Berliner "Tagesspiegel" (Sonntagausgabe).

"Deshalb müssen die für energieintensive Produktionsprozesse bereits heute möglichen Erleichterungen bei den Stromkosten und insbesondere auch Entlastungen bei Netzkosten für die Batteriezellenproduktion langfristig sichergestellt werden." Weil verneinte allerdings die Frage, ob Volkswagen Subventionen erhalten sollte.

VW hatte vor kurzem Unterstützung von der Politik auf dem Weg in die E-Mobilität gefordert. Hürden für das E-Auto, etwa beim Ausbau der öffentlichen Lade-Infrastruktur müssten schnell abgebaut werden, teilte das Unternehmen in der vergangenen Woche mit. Bislang verläuft der Verkauf von E-Autos vor allem in Deutschland eher schleppend.

Bis 2025 will Volkswagen mehr als 20 vollelektrische Modelle auf den Markt bringen. Bis 2023 investiert allein die VW-Kernmarke rund 9 Milliarden Euro in die Elektromobilität. Elektroautos sollen an den Standorten Hannover und Emden gebaut werden. Das Land Niedersachsen gehört zu den größten Anteilseignern bei VW und hält 20 Prozent der Stimmrechte im Konzern. Weil ist als Ministerpräsident Mitglied im VW-Aufsichtsrat.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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