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Hertha nach Spiel geschockt: Dardai verteidigt Ibisevic

Berlin  

Hertha nach Spiel geschockt: Dardai verteidigt Ibisevic

17.02.2019, 13:35 Uhr | dpa

Hertha nach Spiel geschockt: Dardai verteidigt Ibisevic. Pal Dardai

Cheftrainer Pal Dardai von Hertha BSC steht gestikulierend am Spielfelrand beim Spiel gegen Werder Bremen. Foto: Andreas Gora/Archiv (Quelle: dpa)

Auch am Tag nach Claudio Pizarros Altersrekord-Tor befand sich Hertha BSC noch in Schockstarre. "Die Stimmung ist nicht gut, das ist normal. Es einfach runterzuschlucken, ist schwierig", berichtete Trainer Pal Dardai am Sonntag von den Befindlichkeiten im Team. "Da bist du kaputt von so einer Szene." Statt eines Sprungs auf Platz sechs in der Fußball-Bundesliga bleibt Hertha als Neunter (32 Punkte) hinter den Europa-League-Rängen zurück.

Aufreger war die sechste Minute der Nachspielzeit gegen den SV Werder, als ein gleich zweimal abgefälschter Freistoß von Bremens Oldie Pizarro die Partie des 22. Bundesliga-Spieltages auf den Kopf stellte. "Das war ein richtig gutes Spiel. Das gibt es selten. Die Bremer haben keine Lösungen gefunden. Wir hatten gute Torchancen, gute Kombinationen", sagte Dardai nach dem 1:1 (1:0).

"Das ist ein ziemlicher Rückschlag für uns", erklärte Selke, der den Hauptstadtclub verdient in Führung gebracht hatte: "Es fühlt sich wie eine Niederlage an." Zwar hatte Hertha nach einer tollen ersten Halbzeit mit zwei Aluminium-Treffern von Selke und Ondrej Duda nach der Pause nicht mehr so konsequent angegriffen, mit starker Abwehrarbeit aber auch keine Bremer Chancen zugelassen.

Schließlich bekam Werder nach viel Hektik in der 96. Minute noch zur Freistoßchance, die Pizarro nutzte. Mit 40 Jahren und 136 Tagen markierte der Peruaner seinen 195. Liga-Treffer, damit ist er nun der älteste Torschütze in der Bundesliga-Geschichte. "Wie der auch noch reingeht, ein ganz krummes Ding, bitter", sagte Selke zum 1:1.

Gleich zweimal wurde der Ball noch von Berliner Beinen abgefälscht. "Was soll ich den Jungs vorwerfen? Das war reines Pech", betonte Dardai, obwohl die Mauer einige Risse offenbarte. "Jeder wollte sich reinschmeißen", sagte der Hertha-Coach dazu: "Das war ein richtig schlecht geschossener Freistoß, der reinrutscht. Wenn er den Ball reinjagt und das Netz zerfetzt, aber so."

Auch Selke konnte es nicht fassen: "Wir haben mit Leidenschaft und Härte verteidigt. Dann fangen wir so ein Ei." Dardai hatte sich den Stürmer unmittelbar nach dem Abpfiff geschnappt und ihn auf einen Fehler vor dem Ausgleich hingewiesen, als er nach einem Einwurf der Ball verloren ging. "Da musst du cleverer sein." Selke sei aber überhaupt nicht Schuld, bis zum Gegentor war noch reichlich Zeit zum Eingreifen. "Er soll aber lernen, wie man das Spiel nach Hause bringen kann", erklärte Dardai.

Bei einem Gerangel in der Schlussphase bekam Vedad Ibisevic, der als Ersatzkraft auf der Bank saß, noch die Gelbe Karte und ist damit am kommenden Samstag beim FC Bayern gesperrt. Dardai verteidigt seinen Kapitän und wies Mutmaßung energisch zurück, der Bosnier hätte sich mit Absicht sein fünftes Gelb abgeholt. "Glaubst du, dass ich die bestellt habe?", bemerkte Dardai auf die Andeutung eines Reporters, dass Ibisecic' Verhalten nicht unclever gewesen sein könnte.

Der Schiedsrichter habe ihm gesagt, Ibisevic sei verwarnt worden, "weil er dort nichts zu suchen hatte. Aber wieviele andere waren da, die da nichts zu suchen hatten? Wieder Ibisevic, weil er Vedad Ibisevic heißt. Das ist nicht korrekt", beschwerte sich Dardai. "Warum soll er nicht da sein, er ist Kapitän, hat auch die eigenen Spieler beruhigt" und sei sogar beschimpft worden, ergänzte er.

Jordan Torunarigha wird Hertha in München höchstwahrscheinlich fehlen. Der Verteidiger war gegen Bremen mit einer Fußblessur ausgewechselt worden. "Er hat einen Schlag auf die Stelle bekommen, mit der er öfter Probleme hat. Er läuft mit Krücken. Schade, er hat richtig stabil gespielt", bemerkte Dardai.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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