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Raser füllten 2018 stärker die Kieler Kassen

Lübeck  

Raser füllten 2018 stärker die Kieler Kassen

18.02.2019, 08:56 Uhr | dpa

Raser füllten 2018 stärker die Kieler Kassen. Autos fahren an einer Blitzeranlage vorbe

Autos fahren an einer Blitzeranlage vorbei. Foto: Friso Gentsch/Archiv (Quelle: dpa)

Schleswig-Holsteins Städte haben im vergangenen Jahr weniger Einnahmen aus Bußgeld und Parktickets erhalten. Nur Kiels Kämmerer durfte sich über deutlich mehr Geld von Verkehrssündern freuen, wie eine Umfrage Deutschen Presse-Agentur unter den großen Städten ergab. Die Gesamteinnahmen der Landeshauptstadt durch Blitzer und durch Politessen lagen 2018 bei 6,612 Millionen Euro. Das waren gut 1,34 Millionen Euro mehr als noch 2017.

Hauptgrund für den deutlichen Anstieg waren die Blitzer in der Fördestadt. "Wir haben seit 2018 zwei neue, feste Säulen am Hauptbahnhof und am Bernhard-Minetti-Platz", sagte Stadtsprecher Arne Ivers. Den hohen Einnahmen stünden aber erhebliche Personalkosten für den gesamten Bereich in Höhe von gut 3,9 Millionen Euro gegenüber.

Flensburg, Neumünster und Lübeck nahmen 2018 dagegen weniger Geld durch Verkehrsverstöße ein. In Flensburg gingen die Einnahmen von 1,83 Millionen Euro 2017 auf 1,627 Millionen Euro zurück. Als Grund nannte Stadtsprecher Clemens Teschendorf Stellen, die wegen Langzeiterkrankungen unbesetzt gewesen seien, und einen mehrmonatigen Ausfall der Rotlicht-Überwachung.

Die Hansestadt Lübeck nahm Verwarnungs- und Bußgelder für Verkehrsverstöße in Höhe von knapp 3,91 Millionen Euro ein. 2017 waren es noch 4,25 Millionen Euro. In Neumünster sank das Aufkommen von 640 686 Euro im Jahr 2017 auf 578 525 Euro im vergangenen Jahr.

Aus Norderstedt lagen für 2018 bislang nur die Zahlen für Parktickets vor. Aber auch die waren mit voraussichtlich rund 345 000 Euro rückläufig. 2017 hatte die Stadt vor den Toren Hamburgs noch knapp 390 000 Euro eingenommen.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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