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Grippewelle 2018: Krankenstand in Rheinland-Pfalz gestiegen

Mainz  

Grippewelle 2018: Krankenstand in Rheinland-Pfalz gestiegen

20.02.2019, 07:14 Uhr | dpa

Grippewelle 2018: Krankenstand in Rheinland-Pfalz gestiegen. Grippe

Eine junge Frau hält sich ein Papiertaschentuch vor das Gesicht. Foto: Christina Sabrowsky/Archiv (Quelle: dpa)

Wegen der Grippewelle haben Arbeitnehmer in Rheinland-Pfalz 2018 öfter krankheitsbedingt gefehlt als im Jahr zuvor. Der Krankenstand der DAK-Versicherten stieg binnen eines Jahres von 4,3 auf 4,5 Prozent und damit stärker als im Bundesdurchschnitt. Jeder Arbeitnehmer war im Mittel 13 Tage krankgeschrieben - genauso lange wie 2017, berichtete DAK-Sprecher Claus Uebel in Mainz. "Vor allem die starke Grippewelle zu Beginn des Jahres machte den Menschen im Land zu schaffen."

Für die DAK-Analyse wurden die Daten aller ihrer rund 155 000 erwerbstätigen Mitglieder ausgewertet. Die Techniker Krankenkasse hatte kürzlich ebenfalls mehr Fehltage wegen Grippe gemeldet.

Die Zahl der Fehltage aufgrund schwerer Atemwegserkrankungen wie grippalen Infekten oder Bronchitis stieg innerhalb eines Jahres um rund elf Prozent und sei damit landesweit der zweithäufigste Grund für einen Fehltag gewesen, sagte Uebel. Am häufigsten fielen die Beschäftigten aber erneut wegen Muskel-Skelett-Erkrankungen wie Rückenschmerzen aus. Sie machten mehr als ein Fünftel am Krankenstand aus. Psychische Erkrankungen wie etwa Depressionen gingen um rund sieben Prozent zurück und landeten auf Platz drei.

Die erwerbstätigen Mitglieder der Techniker Krankenkasse (TK) blieben 2018 durchschnittlich 16 Tage zu Hause - 1,7 Prozent länger als 2017. Im Februar vergangenen Jahres hätten sich so viele Erwerbstätige wegen Atemwegsinfekten krankgemeldet wie seit zehn Jahren nicht mehr, hatte die TK berichtet. Hauptursache mit durchschnittlich knapp drei Fehltagen waren aber auch bei der TK Muskel-Skelett-Erkrankungen. Fast genauso oft blieben Arbeitnehmer wegen psychischer Erkrankungen zu Hause.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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