Sie sind hier: Home > Regional >

Weißer Ring: Krise hat Vertrauen nicht erschüttert

Kiel  

Weißer Ring: Krise hat Vertrauen nicht erschüttert

21.02.2019, 11:47 Uhr | dpa

Die Krise des Weißen Rings in Schleswig-Holstein im vergangenen Jahr hat nach Einschätzung der Landesvorsitzenden Manuela Söller-Winkler zu keinem Vertrauensbruch bei Kriminalitätsopfern geführt. "Das Vertrauen ist erhalten geblieben", sagte Söller-Winkler am Donnerstag in Kiel bei der Vorstellung des Jahresberichts für 2018. Im März vergangenen Jahres war bekanntgeworden, dass mehrere Frauen dem früheren Lübecker Außenstellenleiter sexuelle Belästigung vorgeworfen hatten. Die Staatsanwaltschaft leitete zahlreiche Ermittlungsverfahren ein. Daraus ergaben sich vier Anklagen, von denen das Landgericht aber nur eine wegen Exhibitionismus zur Verhandlung am Amtsgericht zuließ.

Im vergangenen Jahr wandten sich im Norden den Angaben zufolge 1593 Opfer von Straftaten an den Weißen Ring. 2017 waren es 1518. Die häufigsten Delikte seien Körperverletzungen und sexuelle Vergehen. Drei von vier Opfern, die der Weiße Ring betreut, seien Frauen.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail


shopping-portal