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Spiegel: Briten sollten sich über Einbürgerung informieren

Mainz  

Spiegel: Briten sollten sich über Einbürgerung informieren

21.02.2019, 12:25 Uhr | dpa

Spiegel: Briten sollten sich über Einbürgerung informieren. Anne Spiegel (Bündnis 90/ Die Grünen)

Anne Spiegel, rheinland-pfälzische Integrationsministerin, sitzt auf der Landesdelegiertenversammlung. Foto: Andreas Arnold/Archiv (Quelle: dpa)

Die rheinland-pfälzische Integrationsministerin Anne Spiegel (Grüne) hat an die rund 4000 Briten im Bundesland appelliert, sich rasch über eine Einbürgerung zu informieren. Wenn es zu einem ungeregelten Brexit käme, müsse der Antrag für eine generelle Einbürgerung vor dem 30. März gestellt werden, sagte die Ministerin am Donnerstag in einer Fragestunde des Landtags in Mainz.

Briten hätten 2017 mit 378 Einbürgerungen den dritten Platz aller Nationen hinter Polen (426 Einbürgerungen) belegt. Türken hatten mit 822 Einbürgerungen die Nase vorn. Zur Spitzengruppe der Herkunftsländer gehörten zudem Polen, Italien, Kosovo, Ukraine, Irak, Rumänien, Kroatien und Marokko. Bei der Einbürgerungsquote rangiere Rheinland-Pfalz auf Platz zwei der Bundesländer - nach Hamburg.

Die vor zehn Jahren begonnene Landes-Kampagne "Ja zur Einbürgerung" sei erfolgreich, sagte die Ministerin. Höhepunkt sei 2016 mit 6064 Einbürgerungen erreicht worden. 2017 waren es 5881.

Eine deutliche Erleichterung für die Einbürgerung wäre es, "den Grundsatzes der Vermeidung von Mehrstaatigkeit aufzugeben", sagte Spiegel. In einer Studie des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge hätten mehr als zwei Drittel der Befragten dies als Hemmnis für eine Einbürgerung genannt. Für einen gelingenden Integrationsprozess sei Einbürgerung jedoch wichtig. Mehr als ein Pass sei die moderne Form des Staatsangehörigkeitsrechts und eine Bereicherung für die Betroffenen.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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