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Dresdner wollen in Darmstadt den Umschwung schaffen

Dresden  

Dresdner wollen in Darmstadt den Umschwung schaffen

21.02.2019, 14:13 Uhr | dpa

Dresdner wollen in Darmstadt den Umschwung schaffen. Maik Walpurgis

Trainer Maik Walpurgis aus Dresden blickt sich um. Foto: Friso Gentsch/Archiv (Quelle: dpa)

Es geht noch nicht um alles. Doch wenn am Samstag (13.00 Uhr/Sky) die SG Dynamo Dresden bei Darmstadt 98 antritt, steht bereits viel auf dem Spiel. Beide Fußball-Zweitligisten stecken in der Krise und wollen den Sturz in den Tabellenkeller unbedingt vermeiden.

"Wir wissen, dass in so einem emotionalen Verein nach drei Niederlagen zum Start keine Jubelstürme auf uns hereinbrechen. So eine angespannte Situation gehört zum Fußball dazu", sagte Dynamos Coach Maik Walpurgis am Donnerstag vor der richtungweisenden Partie. "Wir haben letzte Woche den ersten Punkt geholt, jetzt heißt es, so weiterzumachen und mit einem guten Auswärtsspiel den Turnaround zu schaffen."

Vier Spiele wartet sein Team bereits auf einen Erfolg. Gegner Darmstadt hat zuletzt dreimal in Serie nicht gewonnen und unter der Woche die Reißleine gezogen, Trainer Dirk Schuster musste gehen. Sein Co-Trainer Kai-Peter Schmitz und U17-Trainer Patrick Kurt werden die Mannschaft aller Voraussicht nach am Wochenende coachen.

Auch für Walpurgis ist es das erste von wohl vier Endspielen. Am Montag musste der 45-Jährige dem Aufsichtsrat Rede und Antwort stehen. "Auch das ist in so einer Situation normal. Dann heißt es sich auszutauschen, die Situation zu besprechen und Lösungen zu diskutieren", erklärte Walpurgis. "Ich habe einen deutlichen Einblick gegeben, warum wir dort stehen, wo wir stehen und wie wir die Dinge angehen wollen. Klar ist, dass wir Ergebnisse brauchen. Nicht weil der Trainer in Kritik steht, sondern der Verein sich von unten distanzieren muss."

Sieben Punkte beträgt das Polster des Tabellen-Zwölften derzeit noch auf die letzten drei der Tabelle, der Vorsprung schmilzt aber kontinuierlich. Auf Darmstadt folgen die Spiele gegen Bochum und Fürth, anschließend stehen drei heiße Ost-Duelle gegen den 1. FC Magdeburg, Erzgebirge Aue und Union Berlin an. Bis auf Aufstiegsaspirant Berlin allesamt Teams, die in Dynamos Tabellenregion angesiedelt sind und ebenfalls nicht in den Abstiegsstrudel geraten wollen.

Erschreckender ist aber eine andere Zahl: Seit knapp 320 Minuten wartet Dresden in einem Pflichtspiel auf ein eigenes Tor. Zählt man die Testspiel-Pleite gegen Drittligist Jena dazu, sind es bereits 410 Minuten. Und am Wochenende droht der Ausfall von Torjäger Moussa Koné (muskuläre Probleme), der am Mittwoch das Training abbrechen musste. Definitiv fehlen werden die verletzten Abwehrspieler Marco Hartmann und Florian Ballas. Der Einsatz von Innenverteidiger Brian Hamalainen ist aufgrund von Rückenproblemen noch fraglich.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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