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Ministerpräsident wirbt für Europäische Universität

Paris  

Ministerpräsident wirbt für Europäische Universität

22.02.2019, 13:02 Uhr | dpa

Ministerpräsident wirbt für Europäische Universität. Tobias Hans (CDU) und Malu Dreyer (SPD)

Saarlands Ministerpräsident Tobias Hans (CDU) begrüßt Malu Dreyer (SPD), Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz. Foto: Kay Nietfeld/Archiv (Quelle: dpa)

Der saarländische Ministerpräsident Tobias Hans (CDU) hat sich in Paris für die Bewerbung der Universität der Großregion (UniGR) als "Europäische Hochschule" eingesetzt. Schon heute gelte die UniGR als "ein Paradebeispiel europäischer Kooperationen", sagte Hans einer Mitteilung zufolge bei einem Empfang des deutschen Botschafters in Paris. Die Universität der Großregion vernetzt sechs Universitäten aus vier EU-Mitgliedsstaaten.

Zu dem Verbund gehören die Universitäten Kaiserslautern, Lüttich, Lothringen, Luxemburg, Trier sowie die Uni des Saarlandes. Die UniGr besteht seit dem Jahr 2008. Sie zählt derzeit mehr als 135 000 Studierende und mehr als 10 000 Wissenschaftler, die in drei Sprachen forschen und lehren.

Den grenzüberschreitenden Hochschul- und Forschungsraum stellten die Präsidenten der Mitgliedshochschulen auf Einladung des deutschen Botschafters in Frankreich, Nikolaus Meyer-Landrut, vor einem Fachpublikum in der französischen Hauptstadt vor.

Die Idee, europäische Universitäten einzurichten, geht auf den Vorschlag des französischen Präsidenten Emmanuel Macron zurück. Dieser hatte in 2017 die Vision eines Europäischen Bildungsraums formuliert: Bis 2024 sollte ein Netzwerk von mindestens 20 EU-Unis entstehen.

An einer Bewerbung gebe es "hohes Interesse", so die saarländische Regierungssprecherin Anne Funk. Die Initiative zur Europäischen Universität werde auch durch einen entsprechenden Beschluss des Gipfels der Großregion unterstützt. Die Bewerbungsfrist laufe noch bis zum 28. Februar. Eine Entscheidung der Europäischen Kommission werde in diesem Jahr erwartet.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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