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Opel kehrt nur mit neuen Modellen nach Russland zurück

Rueil-Malmaison  

Opel kehrt nur mit neuen Modellen nach Russland zurück

26.02.2019, 08:09 Uhr | dpa

Opel kehrt nur mit neuen Modellen nach Russland zurück. Opel-Logo

Das Opel-Logo prangt an einem Fahrzeug des Autobauers. Foto: Arne Dedert/Archiv (Quelle: dpa)

Der vom französischen PSA-Konzern übernommene Autobauer Opel will ausschließlich mit neuen Modellen auf den russischen Markt zurückkehren. "Wir werden dort ausschließlich Fahrzeuge anbieten, die bereits auf PSA-Plattformen stehen", sagte Vorstandschef Michael Lohscheller am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur in Rüsselsheim. Die noch unter der früheren Konzernmutter General Motors entwickelten Autos wie der Astra oder Mokka sollen auf dem russischen Markt hingegen nicht angeboten werden. Lohscheller kündigte einen Mix aus lokaler Produktion im PSA-Werk Kaluga und Importen an. Opel hatte sich 2015 vom russischen Markt zurückgezogen.

Weiterhin offen ist die geplante Aufspaltung des Entwicklungszentrums am Stammsitz Rüsselsheim. "Wir sind weiter in Gesprächen mit den Sozialpartnern zum geplanten Übergang von bis zu 2000 Beschäftigten an den Entwicklungsdienstleister Segula. Angesichts der vorhandenen und wachsenden Überkapazitäten im Entwicklungszentrum ist das der einzige Weg, diese Arbeitsplätze nachhaltig in Rüsselsheim zu sichern", sagte Lohscheller. Bislang hatte sich die IG Metall sehr negativ zu dem Verkaufsplan geäußert, der noch im zweiten Quartal vollzogen werden soll.

Lohscheller kündigte weiterhin eine strikte Produktionsplanung an, die sich an den zu realisierenden Verkäufen orientieren werde. "Wir haben unsere Fahrzeugbestände im vergangenen Jahr deutlich reduziert und werden auch in Zukunft nicht auf Halde produzieren." Konkrete Produktionsplanungen für die deutschen Werke in Eisenach, Rüsselsheim und Kaiserslautern nannte der Opel-Chef nicht.

Mit Sorgen blickt Opel auf den möglichen Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union. "Natürlich ist die fehlende Planungssicherheit in Großbritannien eine Belastung für die gesamte Branche", sagte Lohscheller. Für das Werk Luton sei gerade erst eine wichtige Investitionsentscheidung zur Produktionen des Nutzfahrzeugs Vivaro getroffen worden. "Sollten künftig Zölle erhoben werden, würden natürlich die Kosten in unseren britischen Werken steigen. In diesem Fall müssten wir dann auch unsere Preise anpassen. Von daher hoffen wir auf eine gute Lösung im Sinne des Freihandels."

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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