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Hallenbetreiber kündigt Vertrag mit R. Kelly

Neu-Ulm  

Hallenbetreiber kündigt Vertrag mit R. Kelly

26.02.2019, 11:14 Uhr | dpa

Hallenbetreiber kündigt Vertrag mit R. Kelly. R. Kelly wegen sexuellen Missbrauchs angeklagt

Sänger R. Kelly (M) verlässt mit seinem Verteidiger Steve Greenberg (l) das Cook County Gefängnis. Foto: Ashlee Rezin (Quelle: dpa)

Nach der Anklageerhebung gegen R. Kelly wegen sexuellen Missbrauchs ist ein geplantes Konzert mit dem Sänger in Neu-Ulm abgesagt worden. Wegen der Entwicklung der vergangenen Tage sei der Vertrag für das am 12. April geplante Konzert gekündigt worden, berichtete der Betreiber der Ratiopharm-Arena am Dienstag. Das Konzert war erst vor wenigen Wochen von Sindelfingen nach Neu-Ulm verlegt worden, denn auch in der Stadt in Baden-Württemberg war das Konzert wegen der Missbrauchsvorwürfe abgesagt worden.

Der R&B-Sänger ("I Believe I Can Fly") war wegen sexuellen Missbrauchs in zehn Fällen in den USA angeklagt worden. Am Wochenende gab es deswegen eine Gerichtsanhörung. Medienberichten zufolge war der 52-Jährige am Montag (Ortszeit) aus dem Gefängnis entlassen worden, nachdem Kelly die geforderte Kaution hinterlegt habe. Die Fälle der Anklage stammen aus den Jahren 1998 bis 2010 und drehen sich um vier teils minderjährige Opfer.

Noch Anfang Februar hatte die Ratiopharm-Arena den Mietvertrag für das Kelly-Konzert verteidigt. Die Missbrauchsvorwürfe gegen den Künstler seien noch durch kein Gericht bestätigt worden, hieß es damals. Der Hallenbetreiber betonte allerdings, dass "vertragliche Vorkehrungen getroffen" worden seien, falls neue Fakten auftauchten.

Dies war nun nach der Anklageerhebung für den Vermieter gegeben. "Im Hinblick auf diese neuen und objektiven Fakten haben wir entschieden, uns von dem für den 12.04.2019 geschlossenen Veranstaltungsvertrag aus wichtigem Grund zu lösen", teilte die Arena auf ihrer Facebook-Seite mit. Wegen der Erstattung von bereits gekauften Karten sollten sich die Fans nun an den Tourveranstalter wenden. Eine weitergehende Stellungnahme lehnte ein Sprecher der Hallengesellschaft ab.

Die Vorwürfe gegen Kelly stehen schon seit einiger Zeit im Raum. Es wurde deswegen die Online-Petition "#RKELLYSTUMMSCHALTEN - Sexualverbrechen keine Bühne geben" gestartet, um die Konzerte in Deutschland zu verhindern. Die Seite listet etwa 240 000 Unterstützer.

Ein zweites Deutschland-Konzert von Kelly war bislang am 14. April in der Hamburger Sporthalle geplant. Für diesen Auftritt wurde nun zunächst nach Angaben des Konzertkarten-Händlers Eventim vom Dienstag der Vorverkauf gestoppt. Im Januar hatte das Bezirksamt Hamburg-Nord als Vermieter der Halle mitgeteilt, dass die Behörde keine rechtliche Handhabe sehe, den Vertrag einseitig zu kündigen.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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