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Linke und CDU fordern Hilfe für Bergbauschäden

Lauchhammer  

Linke und CDU fordern Hilfe für Bergbauschäden

26.02.2019, 15:42 Uhr | dpa

Linke und CDU fordern Hilfe für Bergbauschäden. CDU-Politiker Ingo Senftleben

CDU-Politiker Ingo Senftleben. Foto: Jörg Carstensen/Archiv (Quelle: dpa)

In Lauchhammer müssen Menschen und Firmen wegen möglicher Bergbauschäden ihre Gebäude verlassen - die Linke und die CDU-Opposition in Brandenburg fordern deshalb finanzielle Hilfen. "Wir haben jetzt in Lauchhammer wieder eine Situation, dass Menschen möglicherweise infolge des Grundwasseranstiegs von einer Umsiedlung betroffen sein werden und auch ein Gewerbegebiet", sagte Linksfraktionschef Ralf Christoffers am Dienstag in Potsdam. Diejenigen, die davon betroffen seien, müssten unkompliziert Unterstützung bekommen. "Solche unverschuldeten Umsiedlungen bringen hohe Belastungen mit sich. Das ist dann auch abzusichern." Dies könne aus Strukturmitteln des Landes für die Lausitz bezahlt werden.

Die CDU im Landtag fordert ein Sofortprogramm von Bund und Land gegen Folgeschäden des früheren Bergbaus in der Lausitz. "Das Traurige ist, dass in Lauchhammer jetzt zum wiederholten Male Menschen vor einer solchen unsicheren Situation stehen", sagte CDU-Fraktionschef Ingo Senftleben. Bisher sei die Hilfe von Land und Bund nicht ausreichend gewesen: "Dieser Altbergbau ist im Zuge des Einigungsvertrages nicht geregelt worden."

Die Stadt Lauchhammer hatte in einem offenen Brief um Unterstützung für die Betroffenen des Altbergbaus gebeten, wie die "Lausitzer Rundschau" (Montag) online berichtete. Wegen möglicher Bergbauschäden müssen mehrere Anwohner und drei Unternehmen mit insgesamt etwa 200 Beschäftigten bis 2022 das Gebiet verlassen. Gutachter hatten ausgekohlte Alttagebaue untersucht und eine Gefahr festgestellt.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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