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Gemeinden überlegen diverse Maßnahmen gegen Wildschweinplage

Kleinmachnow  

Gemeinden überlegen diverse Maßnahmen gegen Wildschweinplage

27.02.2019, 17:16 Uhr | dpa

Gemeinden überlegen diverse Maßnahmen gegen Wildschweinplage. Wildschweine

Wildschweine in einem Wildgehege. Foto: Franziska Kraufmann/Archiv (Quelle: dpa)

Die beiden seit Jahren unter einer Wildschweinplage leidenden Brandenburger Gemeinden Stahnsdorf und Kleinmachnow (Potsdam-Mittelmark) wollen nun gemeinsam dagegen vorgehen. Patentlösungen lägen jedoch nicht vor, hieß es am Mittwoch in einer gemeinsamen Mitteilung nach einem Arbeitstreffen am Vortag mit 20 Jagd- und Wildtierexperten.

Zur Reduzierung des Bestandes könnten die Bogen- und Fallenjagd, aber auch die Büchsenjagd dienen. Seit 1976 verbietet in Deutschland jedoch das Bundesjagdgesetz die Jagd mit Pfeil und Bogen. Das Brandenburger Landwirtschaftsministerium lässt als oberste Jagdbehörde derzeit prüfen, ob eine Ausnahmegenehmigung möglich ist. Eine Entscheidung sei noch nicht getroffen, sagte der Sprecher am Mittwoch.

In beiden Orten sind den Angaben zufolge auch sogenannte Sauenfänge im Gespräch, in die Wildschweine gelockt und dann erlegt werden. In den nächsten Wochen will die Gemeindeverwaltung Stahnsdorf zudem über Aufgaben und Bedingungen für einen möglichen Jagdbeauftragten beraten. Ob ein Gemeindejäger oder ein Jagdhelfer eingesetzt werden soll, sei noch unklar.

Die Kommunen wollen auch weniger attraktiv für die Tiere werden. So werden etwa erwilderte Grundstücke von Unterholz befreit, womit Unterschlupfe verschwinden. Außerdem sollen Verstöße gegen das Fütterungsverbot strenger geahndet werden. Die untere Jagdbehörde soll bei der Durchsetzung der Maßnahmen helfen.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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