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Mönchehaus-Museum zeigt Werke fast aller Kaiserring-Träger

Goslar  

Mönchehaus-Museum zeigt Werke fast aller Kaiserring-Träger

01.03.2019, 13:56 Uhr | dpa

Mönchehaus-Museum zeigt Werke fast aller Kaiserring-Träger. Bettina Ruhrberg im Mönchehaus-Museum

Museumsleiterin Bettina Ruhrberg steht neben dem Kunstdruck "Is there life without pain?" von Barbara Kruger. Foto: Swen Pförtner (Quelle: dpa)

Das Mönchehaus-Museum für moderne Kunst in Goslar präsentiert ab Sonntag eine außergewöhnliche Ausstellung mit dem Titel "Kunstpreis Kaiserring". Zu sehen sind Werke von Kaiserring-Trägern und -Trägerinnen aus fünf Jahrzehnten. Insgesamt werden 80 Arbeiten von fast 40 Künstlerinnen und Künstlern präsentiert, darunter Werke von Georg Baselitz, Gerhard Richter, Henry Moore, Wiebke Siem, Günther Uecker und Katharina Sieverding. "Eine vergleichbare Ausstellung hat unser Museum noch nie gezeigt", sagte Leiterin Bettina Ruhrberg.

Der Kaiserring wird von der Stadt Goslar seit dem Jahr 1975 an international bedeutende Gegenwartskünstler verliehen. Er gilt als eine der weltweit wichtigsten Auszeichnungen für moderne Kunst. Zu den Preisträgern gehören unter anderem Max Ernst, Anselm Kiefer, Christo, Joseph Beuys, Isa Genzken und in diesem Jahr Barbara Kruger.

Der größte Teil der Werke stammt aus dem Bestand des Museums. Ihr Haus zeige erstmals seit der Renovierung vor mehreren Jahren die nahezu vollständige eigene Sammlung, sagte Museums-Chefin Ruhrberg. Es seien aber auch zahlreiche Leihgaben aus privaten und öffentlichen Sammlungen zu sehen.

Eine besondere Attraktion sei die Rekonstruktion der von Günther Uecker, dem Kaiserringträger 1983, geschaffene Installation "Gefährdung und Schutz". Sie umfasst einen Ausstellungsraum und die darunter liegenden Kellerräume des Museumsgebäudes. "Der Keller wird jetzt erstmals seit Jahren wieder zugänglich gemacht", sagte Ruhrberg.

Die Ausstellung, zu der ein umfangreicher Katalog erschienen ist, wird am 3. März offiziell eröffnet. Sie ist bis zum 14. April zu sehen. Das Mönchehaus-Museum hat im Schnitt pro Jahr etwa 20 000 Besucher. Leiterin Ruhberg geht davon aus, dass die aktuelle Ausstellung dazu führen wird, dass die Zahl in diesem Jahr deutlich höher liegt.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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