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Kohlenmonoxid-Austritt: Drei Personen in Lebensgefahr

Pforzheim  

Kohlenmonoxid-Austritt: Drei Personen in Lebensgefahr

01.03.2019, 18:53 Uhr | dpa

Eine tote Taube in einem Abgasrohr hat mutmaßlich eine lebensgefährliche Kohlenmonoxid-Konzentration in einer Wohnung in Pforzheim verursacht. Drei Bewohner wurden am Freitagabend bewusstlos gefunden. Sie wurden in Spezialkliniken gebracht, wie Polizei und Feuerwehr mitteilten. Das mutmaßliche Unglück ereignete sich in einem Mehrfamilienhaus in der Pforzheimer Innenstadt. Bei den lebensgefährlich Verletzten handle es sich um einen 39-jährigen Mann und zwei Frauen im Alter von 47 und 22 Jahren.

Ein Polizeisprecher teilte mit, einer der drei Bewohner sei von Jemandem vermisst worden - und dieser habe die Polizei informiert. Die Beamten hätten sich dann einen Schlüssel beschafft, die drei Bewusstlosen gefunden und die Integrierte Leitstelle für Feuerwehr und Rettungsdienst informiert.

Die Feuerwehr teilte mit, zwei Einsatzkräfte seien zufällig in der Nähe unterwegs gewesen, als der Notruf einging. Sie hätten sich wegen der akuten Lebensgefahr für die Bewohner zu einer "Crashrettung" entschieden - und dabei in Kauf genommen, dass sie sich selbst gefährden. Ohne die eigentlich vorgeschriebenen Atemschutzgeräte hätten sie die drei Verletzten aus der Wohnung in das Treppenhaus gebracht. Am späteren Abend sagte ein Polizeisprecher, es sei unklar, ob die Lebensgefahr noch bestehe.

Der Notruf war den Angaben zufolge um 17.08 Uhr bei der Polizei eingegangen. Das Mehrfamilienhaus wurde von der Feuerwehr evakuiert. Dort sind laut Polizei 23 Menschen gemeldet. Die Feuerwehr, die mit 31 Einsatzkräften am Ort war, betreute 15 Bewohner in einem Bus - bis feststand, dass es in ihren Wohnungen keine erhöhten Kohlenmonoxidwerte gab.

Die Kriminalpolizei ermittle, teilte die Polizei mit. Ursache für die hohe Kohlenmonoxid-Konzentration könnten Gasthermen in der Wohnung gewesen sein, hieß es. Die Feuerwehr teilte kurz darauf allerdings mit, dass ein Schornsteinfeger eine tote Taube im Abgasrohr fand - und dieses dadurch wohl blockiert war.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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