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Landtagspräsident: Kunst kann Interesse an Politik fördern

Mainz  

Landtagspräsident: Kunst kann Interesse an Politik fördern

08.03.2019, 06:56 Uhr | dpa

Landtagspräsident: Kunst kann Interesse an Politik fördern. Künstlerin Kirsten Kötter im Landtag

Die Künstlerin Kirsten Kötter beobachtet eine Sitzung des Landtags und hält ihre Eindrücke mit Aquarellfarben fest. Foto: Peter Zschunke (Quelle: dpa)

Kunst kann nach Ansicht des rheinland-pfälzischen Landtagspräsidenten Hendrik Hering (SPD) einen wichtigen Beitrag zur Vermittlung zwischen Politik und Öffentlichkeit leisten. "Als Landtag nutzen wir gerne unterschiedlichste Wege, um über aktuelle landespolitische Themen zu informieren und für Politik zu begeistern", erklärte Hering zu der im Herbst geplanten Ausstellung "Bewegte Zeiten". Die daran mitwirkende Künstlerin Kirsten Kötter unterstütze dieses Ziel "auf eine ganz besonders originelle und innovative Art und Weise".

Die in Wiesbaden lebende Malerin nahm im Februar an Sitzungen des Landtags teil und hielt ihre Eindrücke von Debatten mit Aquarellfarben fest. An der Ausstellung wirkt außerdem der südhessische Bildhauer Paul Hirsch mit in sich beweglichen Holzskulpturen mit. Die Initiative für das Ausstellungsprojekt ging nach Angaben des Landtags von der Künstlerin Kötter aus. Sie habe sich mit ihrem Vorhaben im vergangenen Jahr beworben, daraufhin bewilligte der Vorstand des Landtags das Projekt.

"Das Projekt der Künstlerin Kirsten Kötter ist aus meiner Sicht in besonderer Weise geeignet, parlamentarisches Geschehen und aktuelle politische Themen in künstlerischer Form der Öffentlichkeit nahe zu bringen", sagte Hering der Deutschen Presse-Agentur. Der Landtag sei ein Ort, an dem sich alle gesellschaftlichen Debatten, Fragen und Themen abbilden sollten, in den verschiedensten Veranstaltungs- und Ausdrucksformen. Daher biete der Landtag bereits seit 1993 Künstlerinnen und Künstlern mit der Reihe "Kunst im Landtag" die Gelegenheit, ihre Werke einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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