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Bischofskonferenz: Missbrauchsopfer fordern konkrete Taten

Lingen (Ems)  

Bischofskonferenz: Missbrauchsopfer fordern konkrete Taten

11.03.2019, 11:27 Uhr | dpa

Bischofskonferenz: Missbrauchsopfer fordern konkrete Taten. Ein Schild hängt an einem Baum

Ein Schild mit der Aufschrift "Beichtgelegenheit" hängt an einem Baum. Foto: Armin Weigel/Archiv (Quelle: dpa)

Opfer von sexuellem Missbrauch in der katholischen Kirche haben von der Frühjahrstagung der Deutschen Bischofskonferenz konkrete Beschlüsse zur Aufarbeitung gefordert. Es brauche klare Schritte hin zu einer unabhängigen Aufarbeitung in den Bistümern und einer angemessenen Entschädigung für die Opfer, verlangte der deutsche Opferschutzverband Eckiger Tisch am Montag.

Nötig sei in sämtlichen Bistümern und Einrichtungen der Kirche ein Konzept zum Schutz vor sexueller Gewalt, speziell für Kinder und Jugendliche. Daran müssten Betroffene mit ihrem Erfahrungswissen beteiligt werden. Außerdem müsse mit Opfern über eine angemessene Entschädigung gesprochen werden, hieß es.

Die Bischofskonferenz tagt von Montag bis Donnerstag im emsländischen Lingen.

Sexueller Missbrauch durch Geistliche wurde in der Vergangenheit in vielerlei Hinsicht kleingeredet oder vertuscht - auch in Deutschland. Aus einer von der Bischofskonferenz in Auftrag gegebenen und im vergangenen Jahr veröffentlichten Studie geht beispielsweise hervor, dass in einigen Bistümern Akten "mit Bezug auf sexuellen Missbrauch Minderjähriger in früherer Zeit vernichtet worden waren".

Der Opferschutzverband lobte den Vorstoß des Osnabrücker Bischofs Franz-Josef Bode, der kürzlich ein Konzept zum Umgang mit sexueller Gewalt in seinem Bistum vorgelegt hatte. Diese Fragen stellten sich allerdings allen Bistümern. "Wir erwarten, dass sie Gegenstand der Diskussionen und Beschlüsse sein werden. Wir ermutigen alle Bischöfe, die nicht länger darauf warten wollen, dass auch der letzte verstanden hat, voran zu gehen", erklärte der Verband. "Die Kirche in Deutschland insgesamt ist zu einer gemeinsamen Anstrengung aufgerufen", sagte der Sprecher der Organisation, Matthias Katsch, der "Neuen Osnabrücker Zeitung".

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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