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Keine neuen Sprengfallen entdeckt: Aber keine Entwarnung

Enkenbach-Alsenborn  

Keine neuen Sprengfallen entdeckt: Aber keine Entwarnung

11.03.2019, 12:29 Uhr | dpa

Keine neuen Sprengfallen entdeckt: Aber keine Entwarnung. Polizei

Ein Blaulicht leuchtet auf dem Dach eines Polizeiwagens. Foto: Friso Gentsch/Archiv (Quelle: dpa)

Nach dem Fund von Sprengfallen in der Pfalz haben die Ermittler weitere Häuser und Grundstücke nach heimtückischen Explosionsvorrichtungen abgesucht. Gefunden hätten die Sicherheitskräfte in den vergangenen Tagen jedoch nichts, sagte ein Sprecher der Polizei in Kaiserslautern am Montag. "Wir können aber nicht ausschließen, dass es weitere Sprengfallen gibt, und geben vorerst keine Entwarnung." Bisher seien zu dem Fall rund 120 Hinweise eingegangen. "Die Sonderkommission arbeitet diese nach und nach ab", sagte der Polizeisprecher.

Die Behörden gehen von einem rücksichtslosen Rachefeldzug eines Gärtners aus. Der 59-Jährige war am Freitag vorvergangener Woche tot in seinem Haus im Kreis Kaiserslautern gefunden worden. Er soll im Streit einen Arzt mit einer Sprengfalle getötet und eine Mutter mit ihrer Tochter verletzt haben. Die Ermittler fürchten, dass er weitere Sprengfallen hinterlassen hat. Zuletzt hatten die Ermittler am vergangenen Mittwoch ein professionell manipuliertes Holzscheit in einem Carport in Fischbach (Kreis Kaiserslautern) entdeckt.

Die Ursache für den Tod des Gärtners stehe noch nicht fest, sagte der Sprecher. Hier warte die Polizei auf ein Gutachten. Ungeklärt sei zudem die Art des Sprengstoffs, mit dem der 59-Jährige den Arzt in Enkenbach-Alsenborn getötet hatte. Für die Polizei steht der Gärtner als Täter so gut wie fest. Da der Mann nicht mehr lebt, ist auch nicht mit einem Ermittlungsverfahren zu rechnen.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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