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Zahl der Masernfälle im Kreis Hildesheim steigt auf 24

Hildesheim  

Zahl der Masernfälle im Kreis Hildesheim steigt auf 24

11.03.2019, 15:56 Uhr | dpa

Zahl der Masernfälle im Kreis Hildesheim steigt auf 24. Masern

Ein Impfpass liegt nach einem Masernausbruch an einer Gesamtschule in Hildesheim auf einem Tisch. Foto: Marius Becker/Archiv (Quelle: dpa)

Nach dem Masernausbruch an einer Hildesheimer Schule ist die Zahl der Krankheitsfälle im gesamten Landkreis inzwischen auf 24 gestiegen. Zusätzlich betroffen seien zwei Geschwisterkinder von bereits erkrankten Kindern sowie ein weiterer Mensch, wobei es sich aber nicht um einen Schüler handelt, teilte der Landkreis am Montag mit. Wie viele Schüler bis zum Ende der kommendem Woche wegen eines fehlenden Impfschutzes die Schule nicht besuchen dürfen, wird erst am Dienstag feststehen.

Die Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin forderte am Montag eine Impfpflicht. Masern seien extrem ansteckend und potenziell tödlich. Nach einer solchen Erkrankung könne es auch noch Jahre später zu einer Gehirnentzündung kommen, für die es keine Behandlung gebe und an der alle betroffenen Patienten sterben. "Es ist mir nicht verständlich, warum trotz dieser Datenlage Eltern ihre Kinder nicht impfen lassen", sagte der DGKJ-Generalsekretär Burkhard Rodeck.

Da in Hildesheim vorerst nur noch geimpfte Schüler die betroffene Oskar-Schindler-Gesamtschule besuchen dürfen, meldeten sich zahlreiche Schüler am Montag beim Gesundheitsamt, um dort ihre Immunität gegen die Krankheit nachzuweisen, teilte der Landkreis mit. Bei einer Kontrolle am Freitag hatten bereits 510 Schüler, Lehrer und andere Schulbeschäftigte einen Impfpass mit dem entsprechenden Nachweis vorlegen können.

Die übrigen 190 Schüler und Beschäftigten erhielten bis Montagnachmittag Zeit, sich beim Gesundheitsamt zu melden. Überprüft worden waren auch die Impfpässe von 70 Kindern einer nahe gelegenen Grundschule, die im möglichen Infektionszeitraum die Mensa der Gesamtschule besucht hatten.

Wer über das Wochenende seinen Impfpass mit dem Nachweis einer Masernimpfung noch gefunden hatte, konnte diesen bei der Behörde vorlegen. Zum Nachweis der Immunität gegen die Krankheit konnten Betroffene bei der Gesundheitsbehörde auch eine Blutprobe vornehmen lassen, deren Ergebnis am Dienstag vorliegen sollte. Auch eine nachträgliche Impfung beim Hausarzt war möglich.

Das Gesundheitsministerium in Hannover hatte die drastische Maßnahme eines Schulbetretungsverbots für ungeimpfte Schüler gerechtfertigt. Die Schule müsse in Absprache mit der Kreisgesundheitsbehörde eine rechtliche Abwägung zwischen der Schulpflicht und dem Schutz der Kinder vor einer ansteckenden Krankheit vornehmen.

Auch bundesweit häufen sich in diesem Jahr Masernfälle. In den ersten sieben Wochen wurden bereits 132 Fälle registriert - nach 46 Fällen im Vorjahreszeitraum. Eine besondere Häufung gab es außer in Niedersachsen auch in Nordrhein-Westfalen, wie aus Daten des Robert Koch-Instituts hervorgeht.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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