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Labbadia: Aus in Wolfsburg zum Saisonende bestätigt

Wolfsburg  

Labbadia: Aus in Wolfsburg zum Saisonende bestätigt

12.03.2019, 17:22 Uhr | dpa

Labbadia: Aus in Wolfsburg zum Saisonende bestätigt. Bruno Labbadia

Trainer Bruno Labbadia vom VfL Wolfsburg steht vor Spielbeginn am Spielfeldrand. Foto: Matthias Balk/Archiv (Quelle: dpa)

Bruno Labbadia verlässt den Fußball-Bundesligisten VfL Wolfsburg am Saisonende. Dies erklärte der 53-Jährige am Dienstag nach dem Training des Tabellen-Siebten der Fußball-Bundesliga. Zuerst hatte die "Bild"-Zeitung über die Personalie berichtet. "Eine weitere Zusammenarbeit wäre für den VfL nur zielführend und sinnvoll, wenn ein konsequenter fachlicher Austausch zwischen den sportlichen Verantwortlichen über die gesamte Saison gegeben wäre. Da unsere Vorstellungen nicht zu einhundert Prozent übereinstimmen, habe ich für mich diesen Entschluss gefasst", sagte Labbadia nach der Einheit am Nachmittag. Zuvor hatte er seine Spieler informiert.

Labbadias Abgang war seit einiger Zeit erwartet worden. Trotz der Rettung vor dem Abstieg in der Relegation im Mai 2018 war der in diesem Sommer auslaufende Vertrag nicht vorzeitig verlängert worden. Bis zuletzt hatten Labbadia und Sportchef Jörg Schmadtke beteuert, im April über eine mögliche weitere Zusammenarbeit sprechen zu wollen.

Dementsprechend überrascht reagierte Schmadtke am Dienstag. "Der Zeitpunkt der Entscheidung von Bruno Labbadia hat uns überrascht, da wir gerne das von beiden Seiten geplante ergebnisoffene Gespräch mit ihm geführt hätten. Dass es dazu jetzt nicht kommt, ist schade, aber wir respektieren seine Entscheidung", sagte Schmadtke.

Erst vor zwei Wochen hatte der VfL-Sportchef selbst erstmals das schwierige Verhältnis zu Labbadia öffentlich bestätigt. "Es ist nicht so, dass wir eine enge freundschaftliche Verbindung haben. Ich werde sicher mit ihm keine Kochrezepte austauschen oder einen gemeinsamen Urlaub planen", hatte Schmadtke der "Bild" gesagt: "Manchmal stimmt die Chemie einfach nicht."

Offiziell wollte sich Labbadia zu der selbst entfachten Debatte bislang nicht äußern. Stattdessen betonte der Ex-Profi angesichts der Aussicht auf eine Europapokal-Rückkehr in Ruhe mit dem VfL arbeiten zu können. Nach Veröffentlichung von Schmadtkes Zitaten war der VfL nicht über ein 1:1 gegen Werder Bremen hinaus gekommen und hatte zuletzt beim FC Bayern München deutlich mit 0:6 verloren. Nächster Gegner ist am Samstag Aufsteiger Fortuna Düsseldorf.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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