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A40-Brücke: 3000 Schäden, pro Tag 60 zu schwere Lkw

Duisburg  

A40-Brücke: 3000 Schäden, pro Tag 60 zu schwere Lkw

16.03.2019, 11:05 Uhr | dpa

Vor der Duisburger A40-Rheinbrücke werden pro Tag rund 60 Lastwagen herausgewunken, weil sie überladen sind. Die Zahlen gingen aber zurück, teilte das NRW-Verkehrsministerium auf Anfrage mit. "Offenbar hat sich die Kontrolle mit Hilfe einer Lkw-Waage inzwischen herumgesprochen", sagte ein Sprecher. Sie gilt bislang in Fahrtrichtung Essen. Im April wird auch in Richtung Venlo eine Waage aufgebaut. Am Montag besucht Verkehrsminister Hendrik Wüst die marode Brücke. Dort gibt es laut Landesbetrieb Straßen.NRW fast 3000 schadhafte Stellen.

Die meisten Schäden sind demnach Risse in den Schrägstreben des stählernen Unterbaus der rund 40 Jahre alten Stahlbrücke. Ein Team von 18 Arbeitern pro Schicht ist ständig auf Kontrollgang. Gravierende Schäden, die die Substanz des Bauwerks gefährden, müssen sofort geschweißt werden. "Das hatten wir aber schon länger nicht mehr. Derzeit sind alle dringlichen Mängel unter Kontrolle", wie Norbert Cleve von Straßen-NRW in Krefeld erklärte. Die kleineren Risse würden nach und nach abgearbeitet.

Unterdessen rollt oben der Verkehr mit täglich 100 000 Fahrzeugen weiter und belastet die Konstruktion. Um die Strapazen für die Brücke zu begrenzen, werden seit Herbst in Richtung Essen Lkw mit einem Gesamtgewicht von mehr als 40 Tonnen oder einer Achslast von über 11,5 Tonnen herausgewunken und zu einem Kontrollplatz geleitet. Dort wird ein zweites Mal nachgewogen. In manchen Fällen sei die Ladung nur falsch verteilt, hieß es. Sind die Fahrzeuge zu schwer, muss der Betreiber einen zweiten Lastwagen anfordern und umladen.

Laut Ministerium laufen die Vorbereitungen für die europaweite Ausschreibung eines Brückenneubaus. Im Sommer sollen erste Maßnahmen wie Kampfmittelsondierung, Entwässerung und die Anlage einer Baustraße beginnen. Baubeginn für die neue Brücke sei auf jeden Fall noch dieses Jahr, hieß es.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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