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Weisser Ring hat rund 500 Opfern im Jahr 2018 geholfen

Schwerin  

Weisser Ring hat rund 500 Opfern im Jahr 2018 geholfen

18.03.2019, 12:57 Uhr | dpa

Weisser Ring hat rund 500 Opfern im Jahr 2018 geholfen. Weißer Ring

Der Weiße Ring hat im vergangenen Jahr rund 500 Kriminalitätssopfern geholfen. Foto: Bodo Schackow/Archiv (Quelle: dpa)

Der Weisse Ring hat im vergangenen Jahr rund 500 Kriminalitätsopfern geholfen. 292 von ihnen unterstützte die Opferhilfsorganisation auch finanziell, sagte die neue Vorsitzende und frühere CDU-Justizministerin Uta-Maria Kuder am Montag in Schwerin. Die meisten der finanziell Unterstützten waren den Angaben zufolge Opfer von Körperverletzungen (40 Prozent), Sexualdelikten (29 Prozent) und Stalking (neun Prozent).

"Erschreckend ist, dass viele Opfer sexuellen Missbrauchs zum Tatzeitpunkt noch Kinder oder Jugendliche waren", sagte Kuder. Die Täter stammten oft aus dem familiären Umfeld, weshalb die Opfer besonders viel Unterstützung bräuchten, weil sie sich nicht an ihre Familien wenden könnten, erklärte Kuder.

Mehr als 15 000 Euro gab der Verein für Erholungsmaßnahmen aus, bei denen Opfer nach Straftaten die Erlebnisse verarbeiten und wieder Tritt fassen sollen. Für Erstberatungen bei Anwälten wurden mehr als 34 500 Euro gezahlt. In einem Fall sei die lange geplante Kur einer Seniorin finanziert worden, die aber durch einen Betrüger um ihr gesamtes Erspartes gebracht worden sei, sagte Vereinsmitarbeiter Andreas Kuessner.

Im kommenden Jahr soll die Unterstützung von Senioren ein Schwerpunkt der Vereinsarbeit sein. "Ziel ist es, durch Informationen und konkrete Verhaltenstipps Ängsten von Senioren entgegenzuwirken und so ihr Selbstbewusstsein zu stärken", sagte Kuder. Sie sollen so lernen, Enkeltrickbetrüger, Diebe, falsche Polizisten und weitere Gefahrenquellen zu erkennen.

Ihre Aufgabe als neue Vorsitzende sehe sie vor allem darin, den Weissen Ring bekannter zu machen. Denn der Verein zahlte 2018 insgesamt 163 328 Euro an Hilfen aus, nahm aber nur knapp 77 100 Euro aus Spenden, Gerichtsauflagen und Beiträgen ein. Die Differenz werde von anderen Landesverbänden finanziert, sagte Kuder. Die Spendensumme ist den Angaben zufolge zwar auf gut 25 200 Euro gestiegen, von dem Aufkommen in anderen Bundesländern sei man aber leider weit entfernt. Zudem habe der Verband Schwierigkeiten, die ehrenamtliche Mitarbeiterschaft stabil zu halten, sagte Kuder. Die Zahl der Mitarbeiter sei über die Jahre von rund 150 auf 112 gesunken.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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