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Sanierung der "Gorch Fock" wieder aufgenommen

Bremerhaven  

Sanierung der "Gorch Fock" wieder aufgenommen

18.03.2019, 13:57 Uhr | dpa

Sanierung der "Gorch Fock" wieder aufgenommen. Gorch Fock (Quelle: dpa/Mohssen Assanimoghaddam)

Ein Blick auf die "Gorch Fock", welches repariert wird und mit Planen abgedeckt ist. Foto: Mohssen Assanimoghaddam/Archiv (Quelle: Mohssen Assanimoghaddam/dpa)

Die Sanierung des maroden Segelschulschiffs "Gorch Fock" ist am Montag wieder aufgenommen worden. "Die Belegschaft ist sehr erleichtert", sagte der Betriebsratsvorsitzende der nahe Bremen beheimateten Elsflether Werft, Ralf Templin, am Montag. Nun werde mit aller Kraft daran gearbeitet, die Sanierung voranzutreiben.

Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) hatte sich in der vergangenen Woche mit der neuen Leitung der Elsflether Werft AG auf eine Aufhebung des seit 12. Dezember geltenden Zahlungsstopps geeinigt. Das Schulschiff der Marine soll zunächst für 11 Millionen Euro bis zum Sommer schwimmfähig werden. Danach soll die Dreimast-Bark für maximal 48 Millionen Euro wieder hochseetauglich gemacht werden. Die "Gorch Fock" liegt seit über drei Jahren in einem Dock, das die Elsflether Werft eigens dafür in Bremerhaven angemietet hat.

Das Verteidigungsministerium hatte mit der neuen Leitung der Werft strengere Kontrollregeln, mehr Transparenz und eine strikte Kostengrenze vereinbart. Bei der Sanierung war es zu einer Kostenexplosion von 10 auf bis zu 135 Millionen Euro gekommen. Von der Leyen hatte vergangene Woche in Berlin gesagt, die "Gorch Fock" sei noch nicht außer Gefahr, aber es gebe jetzt eine gute Chance, dass sie wieder segeln könne.

Die Elsflether Werft hatte am 20. Februar ein Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung beantragt. Hintergrund der finanziellen Schwierigkeiten sind mutmaßlich veruntreute Gelder in Millionenhöhe. Dafür soll die geschasste alte Leitungsriege verantwortlich sein. Die Vorstände wiesen Vorwürfe einer persönlichen Bereicherung aber kategorisch zurück.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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