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Bierhoff: Diskussion um Abschiedsspiel verfrüht

Frankfurt am Main  

Bierhoff: Diskussion um Abschiedsspiel verfrüht

18.03.2019, 16:35 Uhr | dpa

Bierhoff: Diskussion um Abschiedsspiel verfrüht. Oliver Bierhoff

Oliver Bierhoff. Foto: Peter Steffen (Quelle: dpa)

DFB-Direktor Oliver Bierhoff hält die Diskussion um ein mögliches Abschiedsspiel für Thomas Müller, Mats Hummels und Jérôme Boateng für verfrüht. "So lange ein Spieler nicht aus der Nationalmannschaft zurücktritt, werde ich ihn nicht verabschieden", sagte Bierhoff am Montag bei einer Pressekonferenz in Wolfsburg.

Diese Aussage ist laut Bierhoff aber kein Widerspruch zu der von Bundestrainer Joachim Löw verkündeten Ausmusterung des Bayern-Trios. Der DFB-Chefcoach hatte am Freitag nochmals betont, dass er für die EM-Qualifikation und die EM 2020 nicht mit den drei Ex-Weltmeistern plane. Müller und Hummels hatten jüngst betont, dass sie die Endgültigkeit nicht hinnehmen würden und ein Comeback im DFB-Trikot nicht auszuschließen sei.

Über ein Abschiedsspiel könne man erst sprechen, wenn "die Spieler sagen, dass die Zeit reif sei", betonte Bierhoff. Es komme darauf an, was der Spieler für eine Art des Abschieds präferiere. Manche wünschten einen großen Rahmen, anderen wiederum reiche ein privates Ambiente.

DFB-Präsident Reinhard Grindel hatte im Bayerischen Fernsehen am Sonntag ein Abschiedsspiel nicht grundsätzlich ausgeschlossen. Auf die Frage, warum Bastian Schweinsteiger nach seinem Rücktritt 2016 ein Abschiedsspiel bekommen habe, seine nun aussortierten Ex-Kollegen aber nicht, sagte er: "Ich würde jetzt vorschlagen, dass sich mal alles setzt. Und wenn dann sich die Situation ergibt, dass die Spieler von uns verabschiedet werden möchten, dann werden wir das in einer angemessenen Form tun. Aber das hat sicherlich noch seine Zeit."

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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