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Fund von totem Baby: Mutter gilt weiter als Tatverdächtige

Celle  

Fund von totem Baby: Mutter gilt weiter als Tatverdächtige

19.03.2019, 13:13 Uhr | dpa

Fund von totem Baby: Mutter gilt weiter als Tatverdächtige. Blaulicht auf einem Polizeifahrzeug

Das Blaulicht auf einem Fahrzeug der Polizei. leuchtet in der Dunkelheit. Foto: Monika Skolimowska/Archiv (Quelle: dpa)

Nach dem Fund eines toten Babys in einem Auto im Landkreis Celle ermitteln Polizei und Staatsanwaltschaft weiter im familiären Umfeld des Kindes. Die genauen Todesumstände sind bislang unklar. "Wir wissen nicht, wie lange der Säugling nach der Geburt noch gelebt hat", sagte eine Polizeisprecherin am Dienstag in Celle. Bislang ist unbekannt, ob das Kind im Auto getötet wurde oder ob es tot dorthin gelegt wurde. "Wir erhoffen uns, dass die Mutter aussagt", sagte die Polizistin. Die 29 Jahre alte Mutter des Kindes ist weiterhin hauptverdächtig. Zudem werde im beruflichen Umfeld und im Bekanntenkreis der Frau nach Hinweisen auf die Tat gesucht.

Beamte hatten das kleine tote Mädchen am vergangenen Mittwoch unter dem Fahrersitz eines Autos gefunden. Der Wagen gehört der Mutter des gestorbenen Kindes und stand vor dem Wohnhaus der 29-Jährigen. Den Hinweis auf das tote Baby erhielten die Polizisten aus dem Umfeld der Frau. Das Kind ist ersten Untersuchungen zufolge wahrscheinlich kurz nach der Geburt durch eine Sauerstoffunterversorgung gestorben, möglicherweise ist es erstickt. Die Rolle des Vaters ist unklar, wie ein Sprecher der Staatsanwaltschaft sagte.

Die Beamten ermitteln wegen eines Tötungsdeliktes gegen die Mutter. Da kein dringender Tatverdacht besteht, wurde kein Haftbefehl beantragt. Die Mutter hat sich Polizeiangaben zufolge bislang nicht zu den Umständen des Todes des Babys geäußert.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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