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Trier gibt sich Aktionsplan zur Nachhaltigkeit

Trier  

Trier gibt sich Aktionsplan zur Nachhaltigkeit

20.03.2019, 14:53 Uhr | dpa

Trier gibt sich Aktionsplan zur Nachhaltigkeit. Schild deutet auf Bürger-Patenschaften für Bäume und Beete hin

Ein Schild deutet in Trier auf das Thema Bürger-Patenschaften für Bäume und Beete hin. Foto: Harald Tittel (Quelle: dpa)

Von Patenschaften für Bäume über Snack-Automaten mit fair gehandelten Produkten bis hin zu Handy-Sammelboxen: Als nach eigenen Angaben erste Stadt in Rheinland-Pfalz hat sich Trier einen entwicklungspolitischen Aktionsplan gegeben, mit dem die 17 Ziele der Vereinten Nationen (UN) zur Nachhaltigkeit umgesetzt werden sollen. "Natürlich können wir als Stadtverwaltung Trier nicht die Welt retten, aber es geht darum, dass wir unseren kleinen Teil dazu beisteuern", sagte der Trierer Oberbürgermeister Wolfram Leibe (SPD) am Mittwoch zum Start des Programms. Seiner Kenntnis nach ist der Plan auch bundesweit einmalig.

Der Aktionsplan Entwicklungspolitik umfasst 193 Maßnahmen, die die Stadt mit Bürgern, Verbänden und Institutionen über die vergangenen zwei Jahre entwickelt hat. Dazu gehören auch die Einführung eines Becherpfand-Systems, die Aufstellung von Sammelvorrichtungen für Pfandflaschen an öffentlichen Mülleimern und die Ausstattung von Schulen und öffentlichen Einrichtungen mit Leitungswasserspendern. Mitarbeiter der Stadtverwaltung bekommen Dienstfahrräder - später auch in einer Elektroversion. Car-Sharing soll ausgebaut werden.

Die Umsetzung des Plans wurde im Januar im Stadtrat einstimmig beschlossen. "Unsere Erde ist eine "Limited Edition": Wir sind in der Verpflichtung, diese Erde zu erhalten, denn weder die Natur noch die Menschheit wird einfach auf einen anderen Planeten umziehen können", sagte Leibe. Der Plan sollte am Abend feierlich ins Leben gerufen werden.

"Der Trierer Aktionsplan Entwicklungspolitik ist ein gelungenes Beispiel für gesellschaftliches Engagement für Nachhaltigkeit auf kommunaler Ebene", teilte die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) zum Projekt mit. "Nachhaltig leben und wirtschaften - das funktioniert nur dann, wenn es dort verankert wird, wo die Menschen zuhause sind: In den Städten und Gemeinden."

Ganz bewusst habe man sich für ein "strategisches Programm" mit vielen Akteuren entschieden, sagte die Koordinatorin für kommunale Entwicklungspolitik, Lea Horak, in Trier. Bereits angelaufene Projekte seien mit ins Boot geholt worden. Der Plan lege genau fest, wer was bis wann umsetze. Der Zeitraum sei bis 2024 festgesetzt. Jedes Jahr solle überprüft werden, wie die Umsetzung voran komme.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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