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Grütters und Wegner gehen in CDU-Machtkampf aufeinander zu

Berlin  

Grütters und Wegner gehen in CDU-Machtkampf aufeinander zu

20.03.2019, 16:22 Uhr | dpa

Grütters und Wegner gehen in CDU-Machtkampf aufeinander zu. Monika Grütters und Kai Wegner

Monika Grütters umarmt in der Kulturbrauerei den damaligen Generalsekretär der Berliner CDU, Kai Wegner. Foto: Klaus-Dietmar Gabbert/Archiv (Quelle: dpa)

Im Machtkampf um den Vorsitz der Berliner CDU gehen Amtsinhaberin Monika Grütters und ihr Herausforderer Kai Wegner aufeinander zu. Nach Angaben aus Wegners Umfeld trafen sich beide Politiker zu einem Gespräch, das "gut und konstruktiv" verlaufen sei. Die Beratungen würden fortgesetzt, "um die Berliner CDU so gut wie möglich personell aufzustellen, um den rot-rot-grünen Senat 2021 ablösen zu können", hieß es am Mittwoch. Der CDU-Landesverband erklärte, die Parteivorsitzende führe zur Zeit zahlreiche Gespräche. "Monika Grütters und Kai Wegner suchen konstruktive Lösungen für die personelle Aufstellung und die Zukunft der Berliner CDU und für die Zukunft der Stadt."

Am Vortag war bekannt geworden, dass der Bundestagsabgeordnete und CDU-Landesvize Wegner (46) der bisherigen CDU-Chefin Grütters (57) ihr Amt streitig macht. Grütters machte daraufhin deutlich, dass sie das Feld nicht kampflos räumen will. "Selbstverständlich habe ich vor zu kandidieren", sagte die Kulturstaatsministerin der Deutschen Presse-Agentur mit Blick auf den Parteitag am 18. Mai. Zugleich schlug sie einen Mitgliederentscheid für den Fall vor, dass es mehrere Bewerber für den Parteivorsitz gibt.

Wegner äußerte sich auch am Mittwoch nicht offiziell zu seinem Vorstoß. Hintergrund des Machtkampfs ist Unzufriedenheit in Teilen der Partei über mäßige bis schlechte Umfragewerte, über die eher seltene Präsenz der Bundespolitikerin Grütters auf Landesebene und über einige ihrer Entscheidungen.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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